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Fußgängerzone Northeim: Bürger lehnen Teilöffnung ab

Initiative sammelt 2700 Unterschriften für Bürgerentscheid Fußgängerzone Northeim: Bürger lehnen Teilöffnung ab

Eine Teilöffnung der Fußgängerzone hat Northeims Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser unlängst gefordert. Der Vorstoß kommt bei vielen Northeimern aber nicht gut an. eine Initiative hat 2700 Unterschriften gegen die Pläne Tannhäusers gesammelt. Sie fordern einen Bürgerentscheid.

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Northeim. „Durch die beschlossene Teileinziehung wird die Aufenthaltsqualität in der Fußgängerzone stark beeinträchtigt“, begründen die Initiatoren um Meinolf Ziebarth. Sie befürchten, dass Abgase und störender Lärm auf dem Pflaster selbst bei Schrittgeschwindigkeit nicht zu vermeiden sei.

„Autoverkehr wird ganztags, auch nachts und an Sonn- und Feiertagen stattfinden und auch Anwohner stören“, heißt es in der Begründung für den Antrag auf Bürgerentscheid weiter. Fußgänger und Außengastronomie würden verdrängt, auch Gefahren für Kinder werden befürchtet. Außerdem ziehe eine 30-minütige kostenlose Parkzeit „besonders viel Parksuchverkehr an. Parkhäuser und andere Parkplätze werden unattraktiv gemacht“.

Der Antrag auf Bürgerentscheid, den laut Ziebarth 2700 Northeimer unterzeichnet haben, sei unlängst an die Verwaltung übergeben worden. Ziel sei, den Stadtratsbeschluss zur Teilöffnung der Fußgängerzone aufzuheben. Jetzt müsse die Stadt innerhalb von drei Monaten einen Bürgerentscheid organisieren, heißt es in einer Mitteilung der Initiative.

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