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Fußweg würde 100 000 Euro kosten

Bessere Beleuchtung Fußweg würde 100 000 Euro kosten

Der Schulweg für 20 bis 25 Kinder aus dem Neubaugebiet Niedernjesa zur Bushaltestelle an der Raiffeisenbank hat jetzt den Ortsrat beschäftigt. Der offizielle Weg über Mittelweg und Sonnenwinkel wäre sicher, aber umständlich weit.

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Treppe als Abkürzung: Hier treffen Neubürger auf die K 30 und eine von zwei Querungshilfen.

Quelle: CH

Die Abkürzung über ein Treppchen zur Hauptstraße ist viel kürzer. Doch dann müssen die Kinder die Hauptstraße zweimal überqueren, denn nur auf der Nordseite gibt es einen Fußweg. Die Haltestelle liegt aber 100 Meter weiter auf der Südseite.

Schon einmal beschäftigten Anfragen der Bewohner des Neubaugebietes den Ortsrat. Die Verwaltung errechnete deshalb, was der Neubau eines zweiten Fußweges auf der Südseite kosten würde: rund 100 000 Euro, denn dort müsste ein steiler Hang aufgefüllt werden. Das, so die Stellungnahme der Verwaltung, sei finanziell nicht verantwortbar, zumal das zweimalige Queren der Fahrbahn zumutbar sei, denn beide Überwege sind für Fußgänger durch Querungshilfen gesichert.

Anlieger des Baugebiets hingegen halten auch die Bushaltestelle und den Gehweg für oft 25 Fahrgäste für zu eng und gefährlich sowie zudem nicht hinreichend beleuchtet.

Immerhin sagte Gemeindebürgermeister Andreas Friedrichs (SPD) auf Anfrage zu, das Aufstellen einer weiteren Straßenlaterne zu prüfen, um an der Treppe vom Neubaugebiet zur Kreisstraße 30 für bessere Lichtverhältnisse zu sorgen. Hier müsste noch geklärt werden, welche Leitungen genutzt werden können.

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