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GVZ III Göttingen: 130 000 Quadratmeter für Logistik

120 000 Kubikmeter Erde GVZ III Göttingen: 130 000 Quadratmeter für Logistik

120 000 Kubikmeter Erde müssen Baufirmen in den kommenden Monaten bewegen, damit die zweite Terrasse im Güterverkehrszentrum III (GVZ II) am Siekanger bei Göttingen ohne weitere Zeitverluste an interessierte Logistiker verkauft werden kann.

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GVZ III Göttingen: Die Ost-Terasse soll nun begradigt und erschlossen werden.

Quelle: Wels

Göttingen. Erforderlich sei dieser Austausch, um das stufige und abschüssige Gelände zu begradigen, erklärte Peter Friele vom städtischen Gebäudemanagement am Dienstag im Wirtschaftsausschuss des Rates.

1,85 Millionen Euro will Göttingen noch in diesem Frühjahr investieren, um die zweite Fläche im GVZ III zu erschließen und baureif herzurichten. Sie ist 130 000 Quadratmeter groß – in der Tageblatt-Ausgabe am Mittwoch war eine falsche Zahl angegeben.

Seit 2011 vermarktet die Stadt über ihre eigene Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung (GWG) das Gelände zwischen Groner Bahntrasse und Rosdorf. Es soll ausschließlich für logistische Zwecke genutzt werden. 35 000 Quadratmeter der Gesamtfläche sind nach Angaben der Verwaltung bereits verkauft und bebaut.

15 000 Quadratmeter auf dieser sogenannten West-Terrasse seien als Optionsfläche gesichert, 17 000 Quadratmeter seien noch frei, bestätigte am Mittwoch GWG-Geschäftsführerin Ursula Haufe. Jetzt solle die Ost-Terrasse erschlossen werden.

13 000 großen Lkw-Ladungen

Aktiv wird die Stadt aus zwei Gründen. Zum einen erhält sie vom Land Niedersachsen einen Zuschuss von mindesten 600 000 Euro, wenn sie das Areal bis Mai mit Straßen und Kanälen fertig herrichtet. Zum anderen seien schon mehrfach Kaufinteressenten abgesprungen, weil das Grundstück noch nicht erschlossen ist.

„Wenn sich Firmen für Göttingen entschieden haben, dann wollen sie auch meistens sofort loslegen“, so Haufe. Diese Vorbereitungsarbeiten aber seien auf der Ost-Terrasse etwas komplizierter, erklärten Friele und Haufe. Das Gelände liege dreieinhalb Meter tiefer als der vordere bereits bebaute Bereich und müsse zudem begradigt werden.

Dazu müssten etwa 120 000 Kubikmeter Erde von einem Teil auf den anderen umgehoben werden. Das entspricht mindestens 13 000 großen Lkw-Ladungen.

Ob die GWG den Auftrag bekommt, das Gelände zu erschließen und dafür die erforderliche Summe im Etatplan der Stadt abgesichert wird, entscheidet der Rat während seiner Sitzung am Freitag, 30. Januar, ab 14 Uhr im Neuen Rathaus.

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