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GWG investiert vier Millionen Euro in ehemaligen Göttinger Güterbahnhof

Neues Leben in alter Lagerhalle GWG investiert vier Millionen Euro in ehemaligen Göttinger Güterbahnhof

In den ehemaligen Güterbahnhof kehrt wieder Leben ein. Mehr als zehn Jahre standen die Lagerhalle und das benachbarte mehrgeschossige Bürogebäude in der Güterbahnhofstraße leer. Nachdem die Sanierung der parallel zu den Bahngleisen gelegenen Lagerhalle bereits im Herbst begonnen hatte, laufen inzwischen auch der Umbau und die Sanierung des nördlich angrenzenden, mehrgeschossigen Bürogebäudes.

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Ursula Haufe (GWG, von links), Matthias Meise (Archconcept), Klaus Rüffel (GWG) und Stefan Meyfarth (Archconcept).

Quelle: Heller

Göttingen. Vier Millionen Euro will die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung (GWG) in die Sanierung des Gebäudekomplexes, den die GWG 2012 von der Bahn gekauft hat, investieren.

Mitte April werde der südliche Teil der Lagerhalle fertig sein, sagt Architekt Stefan Meyfarth vom Büro Archconcept. 800 Quadratmeter stehen dann dem Deutschen Theater (DT) als Lager zur Verfügung, weitere 400 Quadratmeter im Nordteil der Halle werden zur Probebühne des DT. Hier legt das Theater zwei bisherige Standorte, Hagenweg und Rudolf-Diesel-Straße, zusammen und damit näher ans Haupthaus.

Das Bürogebäude ist inzwischen weitgehend entkernt. Auf drei Etagen entstehen hier mehr als 1100 Quadratmeter in "Neubaustandard" für Büros, Praxen und Ateliers. Im Mai, so erläutert Meyfarth, beginne der Innenausbau. Bis November werde das Haus bezugsfertig sein. Im Erdgeschoss ist dann Platz für ein Restaurant. Nach Angaben von GWG-Geschäftsführerin Ursula Haufe stehe der Mieter dafür bereits fest.

Teil des Gastronomiekonzeptes ist auch eine Lounge im Keller unter der künftigen Probebühne. Auf mehr als 400 Quadratmetern werden Gäste hier künftig zwischen mächtigen Backsteinsäulen Platz finden.

Foto: Heller

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Für den Restaurantbetrieb soll die bestehende, ehemalige Lieferrampe um sechs Meter nach Süden verbreitert werden, um Platz für die Außengastronomie zu schaffen. Der Rest des großen Vorplatzes soll weitgehend als "großflächige" Grünanlage frei bleiben, sagt Haufe. Ein Hochbeet ist geplant. Sie hofft, dass der Platz zum "Erholen" einlädt. Hinter dem Bürogebäude sind 150 Parkplätze für Mitarbeiter geplant, weitere 25 bewirtschaftete Kurzzeitparkplätze daneben.

Neben den Restaurants seien inzwischen auch zwei Vermietungen in dem Bürogebäude ausverhandelt, sagt Klaus Rüffel von der GWG, darunter Meyfarth mit seinem Planungsbüro. Andere Verhandlungen seien "sehr weit fortgeschritten". Geplant sind sechs Mieter.

"Das Gebiet entwickelt sich", sagt GWG-Geschäftsführerin Ursula Haufe. So seien entlang der Weender Straße Baulücken geschlossen worden. Und auch der Hotel- und Apartment-Neubau am benachbarten Bartholomäus-Bogen werde sich positiv auswirken, so Haufe.

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