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Gastronomie im Blue-Note-Keller am Göttinger Wilhelmsplatz

Universität leitet Interessenbekundungsverfahren ein Gastronomie im Blue-Note-Keller am Göttinger Wilhelmsplatz

Das Blue Note am Wilhelmsplatz ist Geschichte. Der letzte Pächter Farzad Ahmadi hat seine Sachen gepackt und den legendären Kellerclub verlassen. Die Universität, seit 2012 Besitzerin, saniert derzeit die ehemalige Mensa. Auch der darunter liegende Gewölbekeller soll modernisiert werden.

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Heute stehen Baumaschinen vor der ehemaligen Mensa, im kommenden Jahr könnte hier Außengastronomie Platz finden.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Wie das ehemalige Blue Note ab dem kommenden Jahr genutzt werden soll, steht nach Auskunft von Rainer Bolli, Leiter des Uni-Gebäudemanagements, noch nicht fest. Über ein in Kürze ausgeschriebenes öffentliches Interessenbekundungsverfahren soll zunächst zeigen, ob es Interessenten gibt, künftig in dem Keller Gastronomie zu betreiben. Ein ähnliches Verfahren, so erläutert, habe die Universität bereits bei der Suche nach einem Betreiber für das Restaurant Planea an der historischen Sternwarte angewandt. Eine Entscheidung zum ehemaligen Blue Note könne bereits im Frühjahr fallen, so Bolli. Erst dann werde mit dem Umbau und Sanierung des Kellers begonnen. Bolli kann sich in dem Gewölbe durchaus wieder Gastronomie – von Kneipe bis Resaturant – vorstellen. Mit einer Außenbestuhlung könnte diese in den Sommermonaten dann auch den Wilhelmsplatz mit nutzen. „Wir wollen den Platz beleben“, sagt Bolli. Das Nutzungskonzept der Bewerber müsse aber „stimmig und finanziell tragbar“ sein, erklärt Bolli. Die künftigen Mieten bewegten sich auf „ortsüblichen Niveau“.  

Sollte sich kein Betreiber finden, könnten die Räume auch als weitere Seminarräume für das Tagungszentrum dienen, das in der ehemaligen Mensa entsteht. Dieses sei keineswegs nur für Uni-Veranstaltungen gedacht. „Es kann auch von anderen Veranstaltern gebucht werden“, sagt Bolli. Zum Zentrum gehören drei Tagungsräume und ein 400 Quadratmeter großer Veranstaltungsraum, der auch für Kulturveranstaltungen genutzt werden soll.

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