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Gebäudekomplex der Städtischen Wohnungsbau Göttingen fertiggestellt

Neue Rote Häuser Gebäudekomplex der Städtischen Wohnungsbau Göttingen fertiggestellt

Die Reihe der Roten Häuser am Alfred-Delp-Weg ist fertig. Mit dem vierten Bauabschnitt seit 2002 hat die Städtische Wohnungsbau Göttingen aus eigener Sicht ein Vorzeigeprojekt des sozialen Wohnungsbaus auf den Zietenterrassen errichtet.

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Werk vollendet: Leuner-Haverich, Köhler und Wohnungsbau-Prokurist Klaus Oertel am Alfred-Delp-Weg.

Quelle: Vetter

Göttingen. „Die Häuser werden international beachtet“, sagt Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler, in dessen Zeit als Geschäftsführer der Wohnungsbau die ersten drei Bauabschnitte fielen.

Als „markante städtebauliche Figur, die zur Identifikation mit dem Stadtquartier beiträgt“, sieht die neue Geschäftsführerin Claudia Leuner-Haverich den Gebäudekomplex auf dem ehemaligen Kasernengelände.

14 Häuser mit 98 Wohnungen, darunter der sogenannte Kopfbau mit Wohnheim der Göttinger Werkstätten, Zahnarztpraxis und Bäcker gehören zu dem Komplex am Alfred-Delp-Weg, errichtet nach dem Entwurf des italienischen Architekten Sergio Pascolo. 2009 erhielt das Projekt den Architekturpreis „Zukunft Wohnen“.

Rund 15,5 Millionen Euro, darunter auch Fördermittel der KfW-Bank, investierte die Wohnungsbau seit 2002. Bei stetig steigenden Baukosten: Im ersten Bauabschnitt beliefen sie sich auf 1450 Euro je Quadratmeter Wohnfläche, mittlerweile sind es 2200 Euro.

Die Zwei- bis Fünfzimmerwohnungen sind behindertengerecht ausgebaut. Jede Etage besteht aus drei Modulen, die kombinierbar sind – was eine Aufteilungen der Wohnungen je nach Marktlage möglich macht.  Die Häuser zeichnet eine kontrollierte Wohnraumbelüftung mit Wärmerückgewinnung aus.

Die markante rote Farbe der neuen Häuser leuchtet derzeit ein wenig intensiver als die älteren Gebäude. Das werde sich in den nächsten Jahren angleichen, versprechen die Planer. Erste Mieter ziehen Mitte Mai ein.

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