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"Der Körpersprache-Code"

Gedankenleser Thorsten Havener im Interview "Der Körpersprache-Code"

Thorsten Havener kommt mit seiner Show „Der Körpersprache-Code“ nach Göttingen. Warum beim Gedankenleser zuhause nicht einmal der Hund auf ihn hört, hat er dem Tageblatt erzählt. Die Show beginnt am Sonnabend, 16. April, um 20 Uhr in der Stadthalle.

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Göttingen. Tageblatt: Wie sind Sie zur Zauberei gekommen?

Havener: Ganz klassisch durch einen Zauberkasten. Später habe ich einen Hobbyzauberer kennen­ge­lernt, der mich mit­ge­nommen hat zu seinen Auftritten und mit dem ich gemeinsam auf der Bühne stand. Damals war ich 13 Jahre alt und die Faszination hat bis heute angehalten.

Zur Person:

Thorsten Havener. 1972 in Saarbrücken geboren, trat 1986 zum ersten Mal öffentlich als Zauberkünstler auf. 1995 gewann er die französischen Meister­schaften der Zauberkunst. 2002 erhielt er sein Diplom als Übersetzer. Mit „Gedanken sind zollfrei“ ging er 2005 auf Tournee. Seine Show „Der Körpersprache-Code“ hatte 2014 in Wuppertal Premiere.

Was war der Anlass, dass sie Ihre Karriere ganz den Zauberkünsten widmeten anstatt Dolmetscher zu bleiben?

Da gab es keinen Schlüssel­mo­ment. Ich habe während meiner Schulzeit und meines Studiums sehr viele Auftritte gemacht. Nachdem ich mein Übersetzer-Diplom in der Tasche hatte, habe ich einfach genau so weitergemacht.

Wie sind Sie an Ihr Wissen gekommen oder gibt es eine Ausbildung zum Übersetzen der Körpersprache?

Natürlich gibt es sehr viel Literatur, und für die Recher­che zu meinen Büchern habe ich einiges über Körpersprache gelernt. Auch mein Studium als Dolmetscher hat sehr geholfen. Und schließlich kennt man als Zauberer viele Tricks.

Inwiefern haben Sie sich von Vorbildern beeinflussen lassen?

Kaum, ich habe immer mein eigenes Ding gemacht.

Erwischen Sie sich gelegen­tlich bei Gestiken und Körper­hal­tungen, wie Sie sich nicht präsentieren möchten?

Unsere Körpersprache wird ab genau dem Moment komisch, ab dem wir über sie nach­denken. Das passiert meistens wenn wir sehr nervös sind, also bei einem wichtigen beruf­lichen Termin oder auch bei einem Date. In meinem Fall sogar mal bei einem Auftritt. Natürlich bewege auch ich mich dann anders.

Fühlt sich Ihre Familie von Ihnen beobachtet oder schalten Sie das „Körperlesen“ im privaten Umfeld aus?

Privat kann ich sehr gut abschalten. Zu Hause scanne ich nicht ständig mein Umfeld. Da hört noch nicht einmal der Hund auf mich.

Arbeiten Sie bereits an einer neuen Show?

Ich liebe es, kreativ zu sein und arbeite ständig an neuen Vortragsthemen, Texten und ebenso an einer neuen Show. Worum es geht, ist allerdings noch geheim. bl

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