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Gedenken an Fukushima in Göttingen

Fünf Jahre nach der Atomkatastrophe Gedenken an Fukushima in Göttingen

Mit einer kleinen Feierstunde will die Stadt Göttingen an die Atomkatastrophe von Fukushima vor fünf Jahren erinnern. Ein Erdbeben hatte im März 2011 eine Reihe katastrophaler Unfälle im japanischen Kernkraftwerk Fukushima Daiichi ausgelöst.

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Vor fünf Jahren zerstörte die Atomkatastrophe in Fukushima weite Teile der Stadt.

Quelle: dpa

Göttingen. Bei mehreren Kernschmelzen wurde in großen Mengen radioaktives Material freigesetzt. Etwa 170000 Einwohner mussten aus dem Umfeld des Kraftwerkes evakuiert werden. Nach offiziellen Angaben hatte die Katastrophe bisher 610 Todesfälle zur Folge.

Eine Gedenkveranstaltung mit Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) beginnt am Freitag, 11. März, um 16 Uhr am Fukushima-Mahnmal auf dem Hiroshimaplatz vor dem Neuen Rathaus.

Parallel dazu organisieren an diesem Tag diverse Gruppen einen Aktionstag. So können Kinder um 15 Uhr am  Hirsohimaplatz a m Fukushima-Stein Windräder und Kraniche basteln, wie die Veranstalter mitteilen.

Um 15.40 Uhr beginnt eine Demonstration unter dem Titel „Fukushima nicht vergessen“, die vom Hiroshimaplatz zum Alten Rathaus führen soll. Am Rande des Marktes  folgt um 16 Uhr eine Kundgebung mit Redebeiträge zum fünften Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima, Filmen und einer Posterausstellung.                     

An der Organisation sind das Anti-Atom-Plenum Göttingen, der Göttinger Arbeitskreis gegen Atomenergie, die Umweltgewerkschaft und die Anti-Atom-Initiative Göttingen beteiligt.

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