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Gedenkveranstaltung zum 9. November in Dransfeld

„Was bedeutet es, überlebt zu haben?“ Gedenkveranstaltung zum 9. November in Dransfeld

Mit dem Schicksal früherer jüdischer Mitbürger, die im Nationalsozialismus fliehen mussten, deportiert oder ermordet wurden, hat sich die Gedenkveranstaltung zum 9. November in Dransfeld befasst. Etwa 50 Menschen haben sich am Standort der ehemaligen Synagoge in der Gerlandstraße 7 versammelt.

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Harald Jüttner legt in Dransfeld einen Kranz nieder.

Quelle: Hinzmann

Dransfeld . Die Gedenkfeier wurde von Mitgliedern des Dransfelder Bürgerforums organisiert. Zu Gast war der ehemalige Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Göttingen, Harald Jüttner, der ein Gebet sprach.

Was bedeutete es damals und heute, rechtzeitig davongekommen, geflüchtet zu sein? Was hieß es, seinen Heimatort verlassen zu müssen? Wie war das, in der Fremde misstrauisch beäugt, zu werden, nicht willkommen zu sein? Was bedeutete es, angesichts von Millionen Toten überlebt zu haben?

Die Mitglieder des Bürgerforums gehen diesen Fragen nach, um mehr über dieSchicksale der Dransfelder Juden zu erfahren und an sie zu erinnern. Die Gedenkfeier war ein Anlass dazu. Und es gibt in Dransfeld inzwischen 27 Stolpersteine für die einstigen jüdischen Mitbürger. Hier leuchteten am Sonntagabend 27 Kerzen.

Gedenkfeiern zum 9. November in Göttingen und Dransfeld. © Hinzmann

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