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Gegen Bluthochdruck von Kindern

BBS II Gegen Bluthochdruck von Kindern

Ein Projekt an der Berufsbildenden Schule (BBS) II zur Bekämpfung von Bluthochdruck bei Kindern geht in die zweite Runde. Demnächst sollen alle Kindergärten der Stadt und des Landkreises mit einem Blutdruckmessgerät ausgestattet sein.

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Stefanie Laas, Alexander Rey, Renate Kolle, Darius Essi und Quintus Helling (v.l.).

Quelle: EF

Göttingen. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines Bluthochdruck-Früherkennungsprogramms in Kindergärten beziehungsweise Kinderkrippen. Die Kinder sollen spielerisch lernen, ein echtes Blutdruckmessgerät zu benutzen. Auffällige Werte sollen so erkannt und den Eltern mitgeteilt werden. Zudem soll die Hemmschwelle von Arztbesuchen bei den Kindern gesenkt werden, heißt es in einer Mitteilung.

Falsche Ernährung und Übergewicht

Das Projekt des Göttinger Kinderarztes und Kinderkardiologen Martin Hulpke-Wette startete demnach in 17 Kindertagesstätten. Hintergrund der Idee ist die steigende Zahl von an Herz- und Kreislauferkrankungen leidenden Kindern und Jugendlichen. Häufiger Grund für die gesundheitlichen Probleme seien falsche Ernährung und dadurch bedingtes Übergewicht, zu wenig Bewegung, erhöhte Cholesterinwerte oder Diabetes.

Mehr Prävention

Langfristig kann zu hoher Blutdruck unter anderem zu Nierenschäden, Arterienverkalkung und Schlaganfall sowie Augenerkrankungen führen. Um dem erklärten Ziel von mehr Prävention näher zu kommen, hat das Sanitätshaus Ort den projektführenden Schülern Stefanie Laas, Alexander Rey und Darius Essi und ihrem Lehrer Quintus Helling fünf Blutdruckmessgeräte übergeben. „Wir freuen uns, dieses großartige Projekt bereits zum zweiten Mal unterstützen zu können“, sagt Renate Kolle, Marketingbeauftragte des Sanitätshauses.

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