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Gegen Windkraft: Bürger aus Gleichen schicken Brief an Gemeinderatsmitglieder

Protest Gegen Windkraft: Bürger aus Gleichen schicken Brief an Gemeinderatsmitglieder

Die Firma Turbo-Wind aus Hannover will in der Nähe von Wöllmarshausen und Rittmarshausen fünf große Windräder aufstellen – jedes 200 Meter hoch. Die Fläche ist schon lange als Vorranggebiet für Windenergie ausgewiesen, es ist eine von mehreren in der Gemeinde Gleichen. Vor allem Rittmarshäuser sind gegen das Projekt, weil mindestens ein Windrad nur etwa 600 Meter entfernt vom Dorf stehen soll.

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Quelle: Kunze/Archiv

Rittmarshausen. Wie der Rat der Gemeinde Gleichen zu den geplanten Windrädern steht, entscheidet er während seiner Sitzung am Mittwoch, 18. März, um 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Beienrode, Am Hillerasen 1.

Vor der Sitzung haben einige Bürger jetzt einen offenen Brief an die Ratsmitglieder verschickt. In dem Schreiben, das von Ralf Töle und Dieter Bönitz (beide Rittmarshausen), Stephan T. Samel (Wöllmarshausen), Klaus Wallraven (Sattenhausen) und Christian Fischer (Niedeck) unterzeichnet ist, wird der Gemeinderat aufgefordert, den geplanten Windpark abzulehnen. Stattdessen möge er sich „für das Bürgerwohl, den Erhalt des Landschaftsbildes, den Umwelt- und Naturschutz und ein rasches Ende der unseligen Windraddebatte“ entscheiden. Unter anderem wird in dem Brief angeführt, dass die geplanten Windräder die Gleichen um rund 50 Meter überragen und damit künftig das Panorama in diesem Bereich dominieren würden. Das „symbolische Wahrzeichen der Gemeinde Gleichen“ spiele dann nur noch eine „zwergenhafte Rolle“.

Von der Dominanz solcher „Monster-Windräder“ fühlten sich auch die Rittmarshäuser Bürger erdrückt. Nach Ansicht der Anwohner seien vor allem die Sorgen um ihre Gesundheit „bislang überhaupt nicht berücksichtigt“ worden. „Die in kürzester Zeit gesammelten rund 500 Unterschriften belegen deshalb die Ablehnung im Ort sehr deutlich“, heißt es weiter in dem Brief.

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