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Geiststraße 10 in Göttingen ist bereit für neue Mieter

Akademie der Wissenschaft beginnt mit Umzug Geiststraße 10 in Göttingen ist bereit für neue Mieter

Endspurt in der Geiststraße 10: In der kommenden Woche sollen die Sanierungs- und Umbauarbeiten in dem zuletzt als Studentenwohnheim genutzten Gebäude der Universität abgeschlossen sein. Ab dem 3. September will die Akademie der Wissenschaft als Hauptmieter mit dem Einzug beginnen.

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Am Eingangsbereich der Geiststraße 10 wird noch gearbeitet. Ab 3. September will die Akademie der Wissenschaft mit dem EInzug beginnen.

Quelle: Heller

Göttingen. Noch wird in dem um 1850 ursprünglich als Krankenhaus gebauten Gebäude gehämmert, gemalert und geschraubt.

Während einige Trakte bereits komplett fertig gestellt sind, wird in anderen noch der Fußboden verlegt. Auch die Fassade des neugestalteten Eingangsbereiches an der Geiststraße ist noch nicht fertig. Architekt Matthias Rüger sieht den Zeitplan aber nicht gefährdet. Derzeit arbeiteten die Handwerker in zwei Schichten, auch damit sich die Gewerke nicht gegenseitig behinderten.

In den vergangenen Monaten hat das Gebäude mit seinen beiden Anbauten aus den 1930er und 1960er Jahre ein neues, gläsernes Treppenhaus bekommen, Aufzüge sind eingebaut worden. Die Handwerker haben Schäden im Holz und Schwamm in den Wänden entfernt. Das Dachgeschoss hat neue Gauben bekommen und weitere Fenster sind eingebaut worden, um genügend Licht in die künftigen Büros zu bekommen.

„Alles in enger Absprache mit der Denkmalschutbehörde“, sagt Rüger. „Wir schützen, was schützenwert ist.“ Dazu gehört auch das stählerne Eisengeländer im Haupttreppenhaus mit hölzernem Handlauf. Rainer Bolli, Leiter des Uni-Gebäudemanagements, beziffert die Umbau- und Sanierungskosten auf 3,5 Millionen Euro zuzüglich Planungskosten.

Endspurt in der Geiststraße 10: In der kommenden Woche sollen die Sanierungs- und Umbauarbeiten in dem zuletzt als Studentenwohnheim genutzten Gebäude der Universität abgeschlossen sein. © Heller

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Angelika Schade, Generalsekretärin der Akademie, rechnet damit, dass der Umzug der Akademie Anfang Oktober abgeschlossen sein wird. Dann werden neun, eventuell zehn, Akademie-Forschungsvorhaben unter einem Dach vereint. Noch sind diese in anderen Uni-Gebäuden im Stadtgebiet verteilt. Den 40 Mitarbeitern und zahlreichen Hilfskräften stehen in der Geiststraße dann mehr als 1700 Quadratmeter Fläche in den oberen drei Stockwerken zur Verfügung.

In den zwei großen, vier Meter hohen ehemaligen Operationssälen Räumen ist Platz für eine gemeinsame Bibliothek und das Akademiearchiv. Die Akademie verspricht sich durch die Zusammenlegung der Forschungsprojekte eine bessere Kooperation und einen besseren Austausch. Schade betont die gute Zusammenarbeit zwischen Akademie, Universität und Architekt Rüger während der fast einjährigen Umbau- und Sanierungsphase.

Als Mieter für das Sockelgeschoss ist die Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung, das Rechenzentrum der Uni und der Max-Planck-Gesellschaft, im Gespräch. „Das ist zu 90 Prozent sicher“, sagt Bolli.

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