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Geld für KZ-Gedenkstätte Moringen

Planungssicherheit durch jährliche Förderung Geld für KZ-Gedenkstätte Moringen

Die KZ-Gedenkstätten Moringen und Salzgitter-Drütte haben künftig mehr Planungssicherheit. Beide Einrichtungen erhalten ab 2015 erstmals eine jährliche institutionelle Förderung, sagte der Geschäftsführer der Stiftung niedersächsischer Gedenkstätten, Jens-Christian Wagner.

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Die KZ-Gedenkstätten Moringen und Salzgitter-Drütte haben künftig mehr Planungssicherheit. Beide Einrichtungen erhalten ab 2015 erstmals eine jährliche institutionelle Förderung.

Quelle: Hinzmann

Moringen/Salzgitter. Diese Mittel kommen teilweise von der Stiftung, zum anderen Teil von Kommunen – im Fall Moringen vom Kreis Northeim, im Fall Drütte von der Stadt Salzgitter.

Bislang erhielten alle niedersächsischen Gedenkstätten nur eine sogenannte Projektförderung. „Das heißt, sie mussten jedes Jahr Anträge schreiben und Geld immer wieder neu beantragen“, sagte Wagner. Die neue Regelung garantiere zwar unter dem Strich nicht unbedingt höhere finanzielle Zuschüsse. Die Zuwendungen seien nun aber vertraglich abgesichert.

Weil Moringen und Salzgitter-Drütte zu den ältesten Gedenkstätten in Niedersachsen zählten, komme das neue Modell zunächst bei ihnen zum Zuge. Andere Gedenkstätten könnten künftig ebenfalls eine institutionelle Förderung beantragen, erklärte Wagner. Nach den Worten des Leiters der Moringer Gedenkstätte, Dietmar Sedlaczek, ist dort mit dem vertraglich vereinbarten Zuschuss nun die Stelle für die Leitung sowie eine halbe Stelle für eine Assistenz gesichert.

Die Gedenkstätte sei damit für ihre geplante Erweiterung und Neukonzeptionierung gut aufgestellt.  Die Aufnahme in eine institutionelle Förderung sei eine Auszeichnung, zugleich aber auch eine Verpflichtung für engagierte und professionelle Gedenkstättenarbeit, betonte Sedlaczek.

epd

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