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Geld für zwei neue Kreisel im Landkreis Göttingen

3,3 Millionen Euro für Straßen Geld für zwei neue Kreisel im Landkreis Göttingen

Der Landkreis Göttingen kann wieder mehr investieren und will erklärtermaßen auch den Investitionsstau an Kreisstraßen abbauen.

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Einmündung der Kreisstraße von Diemarden auf die Landesstraße nach Göttingen.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Im mittlerweile beschlossenen Kreishaushalt für kommendes Jahr sind rund 3,3 Millionen Euro Investitionen in Kreisstraßen vorgesehen. Darunter wird auch Geld für den Neubau von zwei nicht unumstrittenen Kreiseln bereitgestellt. Der Landkreis unterhält 286 Kilometer Kreisstraßen, 32 Kilometer Radwege und 94 Brückenbauwerke.

In der Ausbauplanung für 2015 sind Kreisel Nummer fünf und sechs im langfristigen Kreiselprogramm des Landkreises vorgesehen. Dadurch soll die  Verkehrssicherheit erhöht und der Verkehr flüssiger werden. An der Einmündung der Kreisstraße von Diemarden auf die Landesstraße 569 zwischen Klein Lengden und Geismar soll ein Kreisverkehrsplatz angelegt werden. Mit voraussichtlich 650 000 Euro wird er teurer als anfangs geschätzt.

In den Kreisel soll jetzt auch ein Landwirtschaftsweg münden, der bislang westlich davon auf die Landesstraße führt. Die Landwirtschaft lege aufgrund der Übersichtlichkeit großen Wert auf eine direkte Anbindung, begründete die Verwaltung die Mehrausgaben.

Da Flächen benötigt würden, sollte Konsens geschaffen werden. Die Linke hatte in der Haushaltsdebatte den Kreisel abgelehnt und sieht das Geld lieber in einen besseren Radweg in der Leineaue bei Rosdorf nach Göttingen angelegt. Das war einhellig abgelehnt worden. Ob der Landkreis Zuschüsse des Landes aus einem Förderprogramm für den Kreiselbau bekommt, ist noch offen.

Umstritten ist auch der Kreisverkehrsplatz Vogelsang mit 30 Meter Durchmesser an der K 226 in Hann. Münden.  Die Kostenbeteiligung des Landkreises beträgt 200 000 Euro. Das sei ein Projekt der Stadt, der Landkreis beteilige sich nur, erklärte Kreisrätin Christel Wemheuer. Die Debatte müsse im Mündener Stadtrat geführt werden.

2011 war bereits ein Kreisel für rund 400 000 Euro vor Nesselröden auf der Landesstraße 569 gebaut worden. Weitere Kreiselbauten unter Federführung des Landkreises waren die Vorhaben bei Scheden und Bovenden.

Grunderneuert und auf 5,50 Meter verbreitert wird die Kreisstraße 224 bei Eberhausen. Vorgesehen ist dabei auch ein Radwegelückenschluss von 160 Metern im Zuge des Radwegs von Adelebsen nach Offensen.

Sonst stehen nur noch zwei Vorhaben im sogenannten Einfachausbau 2015 auf dem Programm. Eine neue Deckschicht wird über die Straße gelegt. Die K 29 von der Deponie bis Mollenfelde wird für rund 700 000 Euro saniert. Begonnen wird im Abschnitt Deponie bis Deiderode. Außerdem wird die K 16 von Etzenborn bis zur Kreisgrenze für 200 000 Euro saniert.

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