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Geld vom Land für Unterkünfte

Miete für Flüchtlingsheime – aber nur symbolisch Geld vom Land für Unterkünfte

Seit Jahresanfang dieses Jahres zahlt das Land Niedersachsen dem Landkreis Miete für die als Flüchtlingsunterkünfte genutzten Kreisgebäude. Das erste Geld ist da und wird an die beteiligten Gemeinden weitergeleitet.

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Die Nutzungsverträge für Rosdorf und Adelebsen wurden verlängert.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen/Rosdorf/Adelebsen. Allerdings handelt es sich nur um einen eher symbolischen Betrag von je 1000 Euro pro Monat. Das Geld soll der ehrenamtlichen Hilfe in der Flüchtlingsarbeit zugutekommen, teilt die Kreisverwaltung weiter mit. Die Mittel gehen komplett an die Gemeinde Rosdorf als Standort der früheren Anne-Frank-Schule und den Flecken Adelebsen, wo die ehemalige Albert-Schweitzer-Schule als Notunterkunft genutzt wird.

„Die Gemeindeverwaltungen koordinieren die wichtige und unabdingbare Arbeit der Freiwilligen für die Notunterkünfte“, erklärt Landrat Bernhard Reuter (SPD). „Deshalb können sie die Mittel gezielt dorthin lenken, wo sie gebraucht werden und sinnvoll sind.“

Die Gemeindebürgermeister zeigten sich erfreut. „Die Menschen in Rosdorf helfen seit Monaten – freiwillig, engagiert und unermüdlich“, sagt Bürgermeister Sören Steinberg (SPD). Und Fleckenbürgermeister Holger Frase erklärt: „Mit dem Geld können wir gute Rahmenbedingungen schaffen.“

Die Gemeinden werden die Mittel zur Finanzierung von Sachkosten einsetzen, so die Kreisverwaltung. Im August 2015 hatte der Landkreis dem Land Teile der früheren Anne-Frank-Schule und das leerstehende Gebäude der vormaligen Albert-Schweitzer-Schule zu Unterbringung von Flüchtlingen angeboten. Nur wenige Tage später wurden beide Liegenschaften mit Flüchtlingen belegt. Sie werden seitdem durchgängig als Notunterkünfte genutzt.

Der Bedarf an den Unterkünften besteht auf absehbare Zeit fort, erläutert die Kreisverwaltung. Die im August 2015 zwischen Land und Landkreis geschlossenen Nutzungsvereinbarungen seien deshalb zum Jahresende verlängert worden – für Rosdorf bis zum 31. Juli, für Adelebsen bis zum 31. Dezember.

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