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Gemeinde Ebergötzen will Grillplatz aufgeben

Rat beauftragt Verwaltung mit Käufersuche Gemeinde Ebergötzen will Grillplatz aufgeben

Die Gemeinde Ebergötzen will den Grillplatz im Kirchtal aufgeben. Der Gemeinderat beauftragte die Verwaltung einstimmig damit, den Wert zu ermitteln und einen Käufer für das Grundstück zu suchen. 

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Wenig genutzt: der Grillplatz.

Quelle: Thiele

Ebergötzen. Der Grillplatz mit Toilettenhäuschen wurde mit Beteiligung von Vereinen vor rund 20 Jahren errichtet. Mittlerweile ist die Bebauung näher gerückt, und es gab Beschwerden von Anliegern wegen Lärmbelästigung. In den vergangenen zwei Jahren wurde der Platz der Verwaltung zufolge nur noch etwa einmal im Jahr vermietet. Der Grillplatz werde offenbar nicht mehr benötigt, sagte Torsten Andree (SPD). Niemand sei mehr bereit, einige Unannehmlichkeiten zu tolerieren.

Bürgermeister Detlef Jurgeleit (SPD) erwartet eine Diskussion im Dorf. Eine andere Grillmöglichkeit zu schaffen, koste sicher nicht viel, aber die Gemeinde habe dann auch die Verkehrssicherungspflicht. Er plädierte dafür, zu verkaufen und abzuwarten.

Die Kosten für die Gemeinschaftseinrichtungen wurden neu kalkuliert, und die Mieten sollen angehoben werden. Das Prüfungsamt habe mehrfach angemahnt, sich mit den Gebühren zu beschäftigen, sagte Verwaltungsvertreterin Hiltrud Bartus-Deutsch. Der Rat beschloss die neuen Sätze einstimmig. Der große Saal im Dorfgemeinschaftshaus Ebergötzen kostet ab 1. August mit Küchenvorbereitungen 275 Euro ohne Zwang zur Getränkeabnahme zuzüglich 50 Euro Reinigungspauschale. Bei Getränkeabnahme von von der Gemeinde sind 125 Euro zu zahlen zuzüglich Reinigungspauschale.

Die Entgelte für den großen Gemeinschaftsraum im Dorfgemeinschaftshaus Alte Schule in Holzerode betragen künftig halbtags 65 Euro und ganztags 85 Euro. Für Sporthalle mit Clubraum in Holzerode sind künftig für einen Tag 100 Euro und für einen halben 70 Euro zu zahlen, zuzüglich 60 oder 40 Euro pauschal Strom und Heizung sowie 20 Euro für Küchenbenutzung. Der Grillplatz in Holzerode kann künftig für 20 statt 18 Euro gemietet werden. Auswärtige zahlen 75 statt 41 Euro. Örtliche Vereine und die Grundschule sind frei.

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