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Gemeinde Friedland legt Eröffnungsbilanz vor

Eigenkapitalquote von fast 70 Prozent Gemeinde Friedland legt Eröffnungsbilanz vor

Einstimmig hat der Finanzausschuss Friedland die Eröffnungsbilanz der Gemeinde zum Start der neuen kommunalen doppelten Buchführung (Doppik) zur Beschlussfassung empfohlen. Darin weist die Kommune zum 1. Januar 2011 eine Bilanzsumme von 21,15 Millionen Euro und eine Nettoposition (Eigenkapital) von 14,55 Millionen Euro aus.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Friedland. Damit liege die Eigenkapitalquote, so Kämmerin Elke Löding, bei fast 70 Prozent und somit im Vergleich der niedersächsischen Kommunen sehr hoch. Es gebe Kommunen im Land, die mit Negativkapital starten.

Friedland rechnet seit vier Jahren doppelt. Die Eröffnungsbilanz, die extrem viel Arbeit bereitete, liegt erst jetzt vor. Diese sei konservativ,  man habe die Gemeinde „weder reich, noch arm gerechnet“, betonte Löding. So wurden etwa Grundstücke mit Brachland, Wald oder Gewässer nur mit 0,10 Euro je Quadratmeter bewertet.

Eindruck der Zahlen

Eigentum von unter 5000 Euro Anschaffungswert wurde gar nicht aufgenommen. Die Bilanz enthält 2500 Vermögensgegenstände, darunter 45 Gebäude vom Rathaus bis zur Grillhütte, Grundstücke wie Straßen oder Friedhöfe, Infrastruktur wie Brücken, Gräben, Verkehrsinseln oder Laternen. Hinzu komme bewegliches Vermögen wie Feuerwehrfahrzeuge oder Computer.

Auf der Passivseite belasten 1,32 Millionen Euro Schulden (2011) und 5,25 Millionen Rückstellungen für Pensionen und Kreisumlage die Bilanz. Da die Schulden seither gesunken sind, die Gemeinde aber seit 2011 erheblich und mit vielen Zuschüssen investiert habe, liege die Nettosumme aktuell mutmaßlich deutlich höher.

Unter dem Eindruck dieser Zahlen, so CDU-Fraktionsvorsitzende Annette Wollenweber, relativiere sich die Kritik von CDU und Grünen während der Ratssitzung. Nun müsse geschaut werden, was zu Geld zu machen sei. Genau das, so Löding, sei ja Aufgabe der zu gründenden Arbeitsgruppe zur Haushaltskonsolidierung.

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