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Gemeinde Gleichen will langfristig Pumpenstrom sparen

Hochbehälter für gut eine Million Euro geplant Gemeinde Gleichen will langfristig Pumpenstrom sparen

Mit einem neuen Hochbehälter für gut einer Million Euro will die Gemeinde Gleichen ihr Trinkwassernetz im Bereich Mossgrund modernisieren. Damit will sie auch Frischwasser mit mehr Druck in Benniehäuser Haushalte bringen und unterm Strich die laufenden Betriebskosten senken. Zwei ältere Hochbehälter sollen dann ausgemustert werden.

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Glasklares Wasser: Blick in den Hochbehälter in Beienrode.

Quelle: Hinzmann

Gleichen. Der Ratsausschuss für öffentliche Einrichtungen habe in dieser Woche grundsätzlich grünes Licht gegeben, bestätigte der Vorsitzende Dirk Otter (SPD). Die Politiker habe überzeugt, dass eine Neuinvestition günstiger und wirtschaftlicher sei als den alten Hochbehälter am Westerberg zu sanieren. Nach diesem Signal aus der Politik werde jetzt konkret geplant, ergänzte Gleichens Bauamtsleiter Rainer Schumacher.

Eigentlich wollte die Gemeinde den maroden Hochbehälter am Westerberg bei Klein Lengden sanieren. Er speichert und verteilt das Wasser aus dem Brunnen Moosgrund in die Dörfer Klein Lengden, Benniehausen, Beienrode, Niedeck, Groß Lengden, Wöllmarshausen, Kerstlingerode und Bischhausen. Zwischengeschaltet ist noch ein Hochbehälter in Niedeck, ein Umweg, der viel Wasserdruck raus nehme, erklärt Schumacher.

Inzwischen habe ein beauftragtes Ingenieurbüro Alternativen errechnet. Ergebnis: Wenige neue Leitungen und ein neuer Hochbehälter am Westerberg könnten so verlegt und kombiniert werden, dass Wasser aus einer Anlage bei Beienrode über ein natürliches Gefälle ausreichend und mit hohem Druck am Ende in alle angeschlossenen Haushalte gelangt - ohne zusätzliche Pumpen. Dadurch könne Gleichen langfristig viel Geld für Wartung und Strom sparen, so Schumacher. Auch die Verwaltung favorisiere einen Neubau. Die dann ausgedienten Hochbehälter am Westerberg und bei Niedeck könnten als Reservebehälter gehalten werden - „vielleicht für Löschwasser“.

Gleichen betreibt außer der Moosgrundanlage mehrere Brunnen: Aus einer Anlage in Reinhausen wird auch Diemarden mit Wasser versorgt. Anm Bremker Brunnen ist auch Ischenrode angeschlossen. Und für Etzenborn gibt es eine weitere Anlage. Der Verband Dachsberg versorgt von einem Brunnen in Sattenhausen auch Falkenhagen und Potzwenden.

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