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Gemeinde Rosdorf prüft ehrenamtliche Unterstützung für Flüchtlinge

Unsicherheit durch Flüchtlinge Gemeinde Rosdorf prüft ehrenamtliche Unterstützung für Flüchtlinge

Die Zahl der künftig zugewiesenen Flüchtlinge bringt die Kommunen in Kalkulationsschwierigkeiten. „Wir werden in der Gemeinde prüfen müssen“, erklärte Rosdorfs Bürgermeister Sören Steinberg bei der Vorstellung des Gemeindehaushalts 2016 am Montag, „wie wir in den nächsten Wochen und Monaten die ehrenamtliche Arbeit weiter in dem Maß unterstützen können und ob noch weitere Flüchtlinge in der Gemeinde untergebracht werden müssen.“

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Rosdorf. Wie sich die Flüchtlingssituation in dieser Zeit entwickeln werde, sei „im Augenblick nur schwer oder überhaupt nicht abzusehen“.  Dabei wird der Haushalt der Gemeinde Rosdorf auch im kommenden Jahr angespannt bleiben.

Viele notwendige Investitionen, erklärte Steinberg, müssten vorfinanziert werden. Für nicht durch Einzahlungen gedeckte Investitionen will die Gemeinde Kredite in Höhe von knapp 2,4 Millionen Euro aufnehmen. Für Tilgungszahlungen werden gut 652000 Euro veranschlagt. Andererseits, erklärte Steinberg, steigerten die kreditfibnanzierten Investitionen „gleichzeitig aber auch das Vermögen auf der aktiven Seite“.

Dazu gehören unter anderem die Fertigstellung des neuen Gerätehauses in Settmarshausen mit einer Gesamtinvestition in einer Höhe von 760000 Euro und der Bau eines Hortes auf dem Grundstück der Anne-Frank-Schule mit einem Volumen von etwa 650000 Euro.

Diese Summe muss die Gemeinde allerdings nicht allein aufbringen, weil es dafür Fördermittel gibt. Außerdem steht der Umbau für eine Nachnutzung der Anne-Frank-Schule an. Die Mittel dafür sind bereits im Nachtragshaushalt für 2015 enthalten.

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