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Gemeinsam durch die Nacht

Kommentar Gemeinsam durch die Nacht

Gut, ein wenig mulmig kann einem im Dunkeln werden. Aber Finsternis im Dorf kann auch Gutes und Verbindendes haben: zum Beispiel ein romantischer und auch sichtbarer Sternenhimmel, ein weiterer Anlass für gemeinsame statt einsame Runden mit dem Hund, nachbarschaftliche Fahrdienste für Senioren nach dem Kneipenbesuch.

Mal ehrlich: Die wenigsten müssen zwischen 0 und 4 Uhr raus, irgendein Orientierung gebendes Stubenfenster gibt es fast immer – Taschenlampen auch – und in den meisten ländlichen Dörfern kräht schon lange kein Hahn mehr bei Nacht die dunkle Laterne an. Der Anfang ist gemacht, andere Göttinger Stadtteile könnten fix folgen.

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Die erste Nacht ohne Licht in Nikolausberg

Die Kirchturmuhr schlägt, es ist Mitternacht. Dann wird es schlagartig dunkel – rund um die Kirche, in allen Straßen und in allen Gassen. Die Männer um Wirt Joachim Hillmann vor dem Klosterkrug grölen auf, heben ihr Bierglas, einer ruft „Prost Neujahr“.

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