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Großes Ausrufungszeichen

Abschluss des Jubiläumsjahres Großes Ausrufungszeichen

Mit einem Treffen in der Weender Festhalle ist am Sonnabend das Weender Jubiläumsjahr zum 1.050-jährigen Bestehen des Ortes zu Ende gegangen. Knapp 200 Einwohner, die – fast ausschließlich ehrenamtlich – zum Gelingen der Aufarbeitung der langen Geschichte Weendes beigetragen hatten, kamen.

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Quelle: Niklas Richter

Göttingen. Auf Einladung des Ortsrates verlebten sie einen entspannten Abend bei gutem Essen und vielen gemeinsamen Gesprächen. “Ihr seid wichtig für unser Weende“, sagte Ortsbürgermeister Hans-Albert Ludolph (SPD) zur Begrüßung, „und dahinter mache ich ein großes Ausrufungszeichen.“

Für das allgemeine Wohlgefühl sorgten wie bei den vorigen Abschlussessen die Schüler der Berufsbildenden Schulen III. Sie hatten ein eher gutbürgerliches Menu aus Eisbein-Terrine, Rouladen mit Rotkohl und Knödeln und als Abschluss Rote Grütze mit Halbgefrorenem zubereitet.

Nach dem Essen wurden die Sieger des diesjährigen Schießens bekanntgegeben. Volksschützenkönig wurde Tobias Heise vor Ortsbürgermeister Ludolph. Den ersten Platz beim Wettbewerb nicht schießsporttreibender Vereine belegte die Freiwillige Feuerwehr Weende IV. Bei den schießsporttreibenden Vereinen sicherte sich die Reservekameradschaft Göttingen I den ersten Platz. Bester Einzelschütze bei den nicht Schießsporttreibenden war Jens Waldmann von der Realgemeinde Weende, Sieger bei den Schießsporttreibenden Gerhard Hartmann von der Reservekameradschaft Göttingen.

Die Tradition des gemeinsamen Essens als Abschlussveranstaltung für die Weender Vereine und andere Institutionen war vor 50 Jahren entstanden. Damals wurde Weende 1.000 Jahre alt. Dieser Datierung liegt eine Urkunde Ottos des Großen aus dem Jahr 966 zugrunde, die bislang als erste gesicherte Erwähnung Weendes gilt. Darin wird der Ort unter dem Namen Winide (Weideplatz) geführt. Zunächst war der Ort durch eine Klosteranlage der Augustinerinnen und Landwirtschaft geprägt. Die Industrialisierung drängte den landwirtschaftlichen Charakter Weendes zurück.

Nachdem die Mühlenführungen im vergangenen Weender Jubiläumsjahr ein so großer Erfolg gewesen seien, erklärte Hans-Otto Arnold als Vorsitzender des heimatkundlichen Fördervereins, soll dieses Angebot im kommenden Jahr wiederholt werden. Und: „Auch die Grenzbegehung, die wir in diesem Jahr begonnen haben, werden wir fortführen.“

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