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Gentechnik-Streit: Deutsches Primatenzentrum Göttingen lenkt ein

Streit beigelegt Gentechnik-Streit: Deutsches Primatenzentrum Göttingen lenkt ein

Das Deutsche Primatenzentrum (DPZ) hat im Streit um die Zulassung seiner Sektionshalle als Gentechnik-Arbeitsstätte eingelenkt. Man werde sich "dem ganzen bürokratischen Aufwand unterwerfen müssen", sagte Geschäftsführer Michael Lankeit. Die Klage beim Verwaltungsgericht Göttingen gegen Auflagen der Staatlichen Gewerbeaufsicht wurde zurückgenommen.

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Das Deutsche Primatenzentrum Göttingen (DPZ) hat im Streit um die Zulassung seiner Sektionshalle als Gentechnik-Arbeitsstätte eingelenkt.

Quelle: EF

Göttingen. Das DPZ hatte Zulassungs-, Melde- und Dokumentationsaufwand für die Sektion toter Affen vermeiden wollen, die zuvor mit gentechnisch veränderten Substanzen behandelt worden waren.

In einem nichtöffentlichen Erörterungsverfahren in den Räumen des DPZ machte allerdings eine Verwaltungsrichterin klar, dass das Gentechnik-Gesetz sehrwohl diesen Aufwand verlange, zumal die Anlage ursprünglich nach diesem Gestz als gentechnische Anlage eingestuft und genehmigt worden war. "Wir waren folglich chancenlos, wenn wir die Klage aufrecht erhalten hätten", sagt Lankeit.  

Im Primatenzentrum im Kellnerweg in Weende wird virologische Grundlagenforschung geleistet, bei der unter anderem an infizierten Tieren (zum Beispiel mit HIV) genveränderte Präparate getestet werden.

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