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GEB Göttingen

Geocaching Abenteuer 2016 erfolgreich beendet GEB Göttingen

Für ein sauberes Göttingen: Das sommerliche Geocaching-Abenteuer der Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) ist jetzt erfolgreich be­endet worden. Alle drei Touren – durch die Altstadt, am Kiessee und auf der Schillerwiese – hätten enormen Zuspruch erfahren, teilt GEB-Sprecherin Maja Heindorf mit.

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Schätze dank GPS an versteckten Orten finden - darum geht es beim Geocaching.

Quelle: R

Göttingen. „Mehr als 500 Schatzsucher haben sich in den Logbüchern verewigt. Dazu kommen dann noch diejenigen Schatzsucher, die ohne GPS und nur mit der Broschüre ausgestattet losmarschierten. Das dürften noch etliche mehr gewesen sein“, so Heindorf.

Losgezogen sind demnach Familien, Schulklassen, Kindergruppen, Geocacher, die zu Besuch in Göttingen waren, oder neugierig einen Zwischenstopp eingelegt haben, Freunde und Einzelpersonen. Diese hätten entweder im "Schatzsuchefieber" gezielt oder einfach völlig spontan auf der Durchreise teilgenommen. "Viele Mails voll lobender Worte und auch welche mit Hinweisen auf verschwundene oder demolierte Caches haben die GEB und die betreuende Agentur erreicht", erklärt Heindorf. „Die lobenden Worte in den Logbüchern wie "super Tarnung", "coole Aktion", "vielen Dank für`s Legen und Pflegen der Dosen", "ein schönes Wochenende mit reichlich Wandereinlagen und frischer Luft um die Nase" verdeutlichten dies. Geocacher seien in aller Regel disziplinierte Spieler, die den Fundort so wieder herrichten, wie sie ihn vorgefun­den haben, sagt Heindorf. Dennoch hätten die GEB alle Caches von der Agentur Amaretis regelmäßig überprüfen lassen.

Beim Geocaching, der modernen Form der Schnitzeljagd, können mit Hilfe eines GPS-fähigen Gerätes (zum Beispiel ein Mobiltelefon) geografische Koordinaten gesucht werden. Die Koordinaten sind meistens im Internet veröffentlicht und führen die Teilnehmer zu Verstecken. Diese werden Geocaches oder nur Caches genannt. Hat man einen Cache beim Geocaching-Abenteuer der GEB gefunden, in der Regel ist das ein wasserdichter Behälter, kann man ihn durch einen Zahlencode öffnen. Im Inneren des Caches befindet sich dann ein Hinweis, um zur nächsten Station der Tour zu gelangen.

Das Besondere des von den GEB initiierten Geocaching war, dass die Schatzsuche über den gesamten Zeit­raum mit der Abfallentsorgung verknüpft war. Die Geocacher wurden zu Beginn der Cache-Suche mit Mülltüten und Einweghandschuhen ausgestattet und gebeten, auf dem Weg achtlos fallengelassene Abfälle einzusam­meln. Parallel dazu wurden Hinweise über die verschiedenen Dienstleistungen der GEB durch die in den Cache-Behältern gestreuten Informationskärtchen kommuniziert. „Eine runde Sache in Richtung Information, Bewusstseinsbildung und Umweltschutz,“ so Heindorf.

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