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Gertrud und Alfons Bogedain aus Obernjesa seit 65 Jahren verheiratet

Eiserne Hochzeit Gertrud und Alfons Bogedain aus Obernjesa seit 65 Jahren verheiratet

Schon wieder fünf Jahre um. Der diamantenen folgt die eiserne Hochzeit. Was gibt es Neues bei Familie Bogedain in Obernjesa? Eine neue Hüfte („Überhaupt keine Schmerzen mehr“, sagt Alfons Bogedain). Und ein neuer Urenkel („Der fünfte, der erste Junge“, freut sich Ehefrau Gertrud).

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Gertrud und Alfons Bogedain wollen es zur eisernen Hochzeit „richtig krachen lassen“.

Quelle: Hinzmann

Obernjesa. Ansonsten ist es alles beim Alten geblieben, auch die Liebe zueinander und zu den Schürzenjägern. „Nächstes Jahr fahren wir wieder ins Zillertal.“ Natürlich wieder in die Pension wie immer, die mit der Kegelbahn, wo sie 1977 die damals noch völlig unbekannten Zillertaler Volksmusiker erstmals hörten und lieben lernten. Sie waren damals die ersten und heute noch immer die größten Fans der Zillertaler Schürzenjäger. Das hat abgefärbt. Selbst der Sohn fährt mit Schürzenjäger-Werbung auf dem Auto.

 
Jetzt nun also eisene Hochzeit. Am 13. Oktober 1950 gaben sich die Bogedains das Ja-Wort. Er ein Flüchtling aus Glogau in Schlesien, sie eine Gebürtige Dramfeldrin. Auf dem Klostergut Mariengarten lernten sie sich kennen. Er war damals dort Helfer, sie kam eine Freundin besuchen. 1950 war Hochzeit, ein Jahr später kam Sohn Manfred, 1952 Sohn Detlev zur Welt. Der gelernte Landmaschinenschlosser arbeitete bei der Phywe in Göttingen, seine Frau war die gute Seele in Obernjesa, richtete dem Pastor und dem Arzt den Haushalt. Wie vor fünf Jahren, wird der längst pensionierte Pastor, der heute in Hetjershausen lebt, auch zur eisenen Hochzeit heute um 14 Uhr den Gottesdienst abhalten. Danach wird im Gasthaus zur Mühle mit der ganzen Familie gefeiert. Er sei ja gottlob noch fit, sagt der inzwischen 92-Jährige. Und Ehefrau Gertrud kommentiert: „Da wollen wir es mal richtig krachen lassen!“ Und natürlich erklingen die Schürzenjäger. ck

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