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Gesicherte Räder bleiben stehen

Neue Fahrradständer am Bahnhof Gesicherte Räder bleiben stehen

Für Unmut und Verwirrung bei Radfahrern sorgt derzeit die Aufstellung neuer Fahrradständer am  Bahnhof. Um Platz für die neuen Anlagen zu haben, müssen die bereits dort abgestellten Räder umplatziert werden.

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Roter Punkt: Rad am Bahnhofsvorplatz.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Das ist auch mit dem Rad von Judith Hartmann in der vergangenen Woche passiert. „Jetzt ist es weg“, ärgert sich die Tageblatt-Leserin. Statt das Rad an einen Ständer anzuschließen, hätten es Mitarbeiter des Baubetriebshofes, so vermutet Hartmann, zwar ab- aber nicht sicher angeschlossen in der Nähe des Busbahnhofes abgestellt. Ob das Rad gestohlen wurde, ist aber nicht sicher. Nach Angaben von Polizeisprecherin Jasmin Kaatz werde das Rad zunächst beim Baubetriebshof gesucht. Anzeigen über am Bahnhof gestohlene Räder lägen nicht vor.

Volker Hempfing, Leiter des Baubetriebshofes, erläutert das Prozedere bei der Installation der neuen Radständer: Bei der Umplatzierung würden die angeschlossenen Räder aus den alten Abstellbügeln genommen. Ist das Fahrrad mit Rahmen und Rad angeschlossen, werde es später wieder in die neuinstallierten Anlagen gestellt. Möglichst genau an dem Ort, an dem es zuvor gestanden hat. Fahrräder, die nur am Rahmen an dem alten Fahrradständer angeschlossen waren, die aber nicht „in sich gesichert“ sind, würden, so Hempfing, zum Baubetriebshof gebracht. So einen Fall habe es bislang aber „zum Glück“ nicht gegeben.

Zusätzlich würden seine Mitarbeiter „offensichtliche Schrotträder“ aussortieren und verschrotten. Räder, bei denen es unklar ist, ob sie noch in Gebrauch sind, würden mit einem roten Aufkleber und Datum markiert. Zwei Monate hätten die Besitzer nun Zeit, das Rad zu entfernen. Passiert das nicht, wandern diese Räder ebenfalls in den Schrottcontainer.

Hempfing sieht sich mit diesem System rechtlich auf der sicheren Seite. Kritik, die Stadt würde diese Aktionen nicht rechtzeitig und ausreichend ankündigen, weist er zurück. Hinweisschilder und Infozettel an den Rädern würden rechtzeitig angebracht und verteilt. Am Montag, 22. Oktober, beginnt der letzte Bauabschnitt für die neuen Anlagen.

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