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Gesundheitsleistungen für Papierlose

Verein zahlt Behandlungskosten Gesundheitsleistungen für Papierlose

Für die Krankenbehandlung von Menschen ohne Papiere kommen künftig nicht die Beitragzahler der Krankenkassen auf. Das stellt Rainer Neef vom Verein Gesundheitsversorgung für Papierlose klar.

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Für die Krankenbehandlung von Menschen ohne Papiere kommen künftig nicht die Beitragzahler der Krankenkassen auf. Das stellt Rainer Neef vom Verein Gesundheitsversorgung für Papierlose klar.

Göttingen. Anders als bislang berichtet, übernehmen Kassenärztliche und -zahnärztliche Vereinigung, Apothekerverband und AOK nicht die Kosten, sondern nur die Abrechnung und die Überprüfung der Rechnungen für Leistungen für Menschen ohne Papiere.

Kostenträger ist stattdessen der Verein Gesundheitsversorgung für Papierlose, den die Medinetz Hannover und die medizinische Flüchtlingshilfe Göttingen gegründet haben. Der Verein erhält sein Geld aus dem Landes-Fonds; für Behandlungskosten (und daneben in kleinem Umfang für den Betrieb der Anlauf- und Vergabestellen) stehen pro Jahr eine halbe Million Euro zur Verfügung.

Der Landtag in Hannover hatte Ende 2014 mit großer Mehrheit einen Antrag angenommen, in dem ein anonymer Zugang zur medizinischen Versorgung für Menschen ohne definierten Aufenthaltsstatus gefordert wird. Die Göttinger Anlaufstelle soll ihren Betrieb Anfang bis Mitte Januar aufnehmen.

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