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Gewebe von Mumie aus Göttingen wird getestet

Radiokarbon-Untersuchung Gewebe von Mumie aus Göttingen wird getestet

Das Hildesheimer Roemer-und Pelizaeus-Museum lässt nun auch das Gewebe einer Göttinger Guanchen-Mumie von den Kanarischen Inseln prüfen. Eine Radiokarbon-Untersuchung der 150 Milligramm schweren Gewebeprobe soll klären, wann die mumifizierte Person lebte, sagte Sprecherin Kristina Freise.

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Untersuchung der Mumie.

Quelle: Theodoro da Silva

Hildesheim/Göttingen. In der vergangenen Woche hatte das Museum vier Mumien aus den Beständen der Universität Göttingen und aus Hildesheimer Sammlungen mit einem Computertomografen untersuchen lassen. Im kommenden Jahr plant die Einrichtung eine große Sonderausstellung.

Die einzige in Deutschland bekannte Mumie von den Kanarischen Inseln sei wohl eine Frau, die vermutlich im Alter von 50 bis 60 Jahren starb und der Oberschicht der Guanchen-Kultur auf Teneriffa angehörte, erläuterte die Sprecherin. Die Guanchen lebten vom dritten Jahrhundert vor Christus bis zum 15. Jahrhundert nach Christus auf den Kanaren. Die Angehörigen dieses Volkes wurden aufgrund ihrer Ernährung im Durchschnitt nur 30 bis 40 Jahre alt.
Bei der vom 12. Februar bis 28. August 2016 geplanten Sonderausstellung „Mumien der Welt“ handelt es sich um die größte jemals in Deutschland gezeigte Mumienausstellung. Sie gibt nach Museumsangaben einen Einblick in die Konservierung Verstorbener in aller Welt - vom Totenkult der alten Ägypter über Moorleichen und südamerikanische Mumienbündel bis zum asiatischen Phänomen der Selbstmumifizierung. epd   

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