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Gibt es Hoffnung für die Wasserspuren in Hann. Münden?

Arbeitsgruppe Gibt es Hoffnung für die Wasserspuren in Hann. Münden?

Im Februar haben Bürgermeister Harald Wegener (BFMü) und die Mitglieder des Stadtentwicklungsausschusses schon laut über das Aus der als Expo-Projekt im Jahr 2000 eröffneten Wasserinstallationen nachgedacht – unter anderem weil die Technik komplett ausgefallen ist und eine Instandsetzung aufwendig und teuer wäre.

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Quelle: Beuermann

Hann. Münden. Jetzt hat sich eine Arbeitsgruppe getroffen, die am Ende zu der Erkenntnis gelangt ist, „dass auch bei einer reduzierten Reaktivierung der Innenstadtwasserplätze das Gesamtkonzept des Kunstprojektes grundsätzlich erhalten bleibt“, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung. Die Planungsrunde fördere mit Unterstützung der Künstler die Reaktivierung der Wasserspiele im Frühsommer 2015.

Auf Einladung von Bürgermeister Harald Wegener (BFMü) trafen sich Vertreter der Stadtverwaltung, der Kommunalen Dienste, Politiker sowie Künstler, Freiraumplaner und Architekten des damaligen Expo-Projekts zu einem Rundgang, um Schäden und Gefährdungen in Augenschein zu nehmen. Dabei wurden die Rutschgefahr der bronzenen Bassplatte und durch Algenbildung am Wasserteppich herausgestellt.

Am Mittwoch, so heißt es in der Mitteilung der Stadtverwaltung weiter, sei die wesentliche Grundlage der Planungen durch den Landschaftsarchitekten Christoph Held vom Atelier Dreiseitl bestätigt worden. Danach hätten alle am Expo-Kunstwerk beteiligten Künstler, Planer und Architekten dem Vorschlag einer reduzierten Instandsetzung zugestimmt.

KDM und Stadtverwaltung wollen nun versuchen, die Wasserspuren im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten wieder sichtbar zu machen. Zunächst soll bis Ende Mai durch umfangreiche Programmierungsarbeiten mit neuer EDV-Anlage die Funktion wieder in Gang gebracht werden. Dabei könnte auch eine partielle Nutzung bei den fünf Wasserkreisläufen ermöglicht werden. Über Probleme innerhalb der Brunnenanlage und mit Algenbildung soll parallel zu einer Inbetriebnahme nachgedacht werden. Wegener betonte, dass die Instandsetzung nicht zu Lasten des Haushalts gehen dürfe.

eb

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