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Gilde organisiert "Hann. Münden live" und erntet viel Beifall dafür

Aus Not wird Tugend Gilde organisiert "Hann. Münden live" und erntet viel Beifall dafür

Der Stadt fehlt das Geld, der Haushalt ist nicht genehmigt. Die Mündener Gilde, ein Zusammenschluss aus rund 100 Betrieben der Stadt, hat aus der Not eine Tugend gemacht. "Hann. Münden live", das lokale Musikfest, das vor zwei Jahren noch von der Stadt organisiert wurde, war diesmal allein Sache der Gilde und lockte am Sonnabend rund 5000 Rockfans auf den Kirchplatz.

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Quelle: Heller

Hann. Münden. Dabei spielten einzig lokale Bands, und alle nur für eine Aufwandsentschädigung. Schon am Nachmittag war mehr los als 2013. Diesmal allerdings gab es nur eine Bühne.

Ein Stadtfest freilich, etwa mit verkaufsoffenen Läden, war es nicht. Fast alle Geschäfte schlossen Sonnabendmittag. Wer Musik hören will, geht nicht nebenbei shoppen. Die Reihenfolge der Bands war mit Bedacht gewählt: Nachdem Michael Kühlewindt von der Gilde um 13 Uhr zusammen mit Bürgermeister Harald Wegener das Musikfest eröffnet hatte, ging es mit sanften Rockklängen und Bluesrock los.

Deep River, dann Garage Royal, schließlich Hexaphonics. Die härtere Gangart eröffnete die Rockgruppe Zoe Vox am Nachmittag. Lost Brian und Best before Monday folgten. Eingängigen Rock lieferten zum Abend, als der Kirchplatz mit mehr als 1000 Fans am vollsten wurde und das Gedränge vor den Ständen trotz einiger Regentropfen groß, die Bands dx:m und TGI Epic - alles Eigengewäschse aus Hann. Münden, die auch entsprechend viele eigene Anhänger mitgebracht hatten.

Die letzte Stunde vor Mitternacht gehörte schließlich den beiden DJs Sadi und Dudels. Dann war Nachtruhe. Wenn auch diesmal nur mit einer Bühne - mehr Zuhörer (und Applaus) als 2013 fand das Musikfest in Eigenregie allemal.  

© Heller

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