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Gladebecker lassen zum Ortsjubiläum Flachsanbau aufleben

Flachs mit den Kleinsten Gladebecker lassen zum Ortsjubiläum Flachsanbau aufleben

Der Flachsanbau und die Verarbeitung zu Leinen hat in Gladebeck eine lange Geschichte. Zum 1000-jährigen Ortsjubiläum wollen die Gladebecker diese Tradition wieder aufleben lassen. 13 Kinder des Gladebecker Kindergartens sind die ersten, die Flachssamen in die Erde bringen.

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Quelle: Lawrenz

Gladebeck. Mit Handschlag werden die Kinder begrüßt. Dann ziehen sie zu dem kleinen Garten nur wenige Meter vom Kindergarten entfernt. Wilfried Becker hat das Stück gut vorbereitet. Erfahrungen hat er schon aus dem Vorjahr. Damit alles gut klappt und der Flachs ausreicht, haben Helfer vom Arbeitskreis „1000 Jahre Gladebeck“ im vergangenen Jahr die Flachsaussaat geprobt. Die Erntekrone, die sie auf ihrem Anhänger haben, ist aus diesem Flachs gebunden.

Frei von jedem Halm liegt das Ackerstück bereit, gut aufgelockert ist die Erde. Sogar einen kleinen Trampelpfad hat Becker in das Stückchen Land getreten. Links und rechts davon säen die Kinder. 

Doch erst mussten sie Vorarbeiten leisten. Wie früher mit einem Reihenzieher zogen sie Furchen. Mit der Hacke wurden die Reihen von ihnen nachgezogen.

Erst dann kommt der Samen in die Erde. Schon nach einer knappen Stunde ist das Ackerstück wieder glatt. Auf dem Klagesacker warten schon die Drittklässler aus Hardegsen.

Auf dem Klagesacker können alle Kinder mit Schülern der Waldorfschule Göttingen am Sonnabend, 18. April, Flachs aussäen. Treffen dazu ist um 10 Uhr an  der Ascher Straße zwischen den Hausnummern 2 und 4.

Von Ute Lawrenz

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