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Gleiches Recht für alle

Kommentar Gleiches Recht für alle

Göttinger Medizinstudenten bekommen für ihr Repetitorium einen Zuschuss aus Studienbeiträgen. Das ist offensichtlich gut angelegtes Geld: Mit Hilfe der externen Repetitoren werden angehende Mediziner besser auf die Prüfungen vorbereitet und die Uni freut sich allsemesterlich über die hervorragenden Ergebnisse.

Die Jura-Studenten hingegen sollen das hausgemachte Uni-Angebot wahrnehmen – private Ausbilder sollen den Juristen nicht mehr ins Haus kommen.
Die unterschiedliche Handhabung ist kaum nachzuvollziehen und schlichtweg ungerecht. Statt ihren privaten Repetitoren das Werben zu verbieten, sollte die juristische Fakultät dem Beispiel der Mediziner folgen, die Zusammenarbeit mit den Repetitoren verbessern und nicht auf Konfrontation setzen. Dass man sich mit extrauniversitären Examenskursen keinen akademischen Zacken aus der Krone bricht, sieht man ja im Klinikum geradezu vorbildlich.

Von Lukas Breitenbach

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Mediziner und Juristen

Am Dienstag, 24., und am Mittwoch, 25. August, schreiben die Göttinger Medizinstudenten, wie im ganzen Bundesgebiet, ihre Physikums-Klausuren. Rund 220 von 232 zugelassenen Kandidaten haben sich dafür beim Repetitor vorbereitet und ihre Chancen, wenn man die Zahlen der Vorjahre zugrunde legt, erheblich gesteigert.

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