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GöSF plant großen Skate-Park in Göttingen

Reaktion auf Online-Petition GöSF plant großen Skate-Park in Göttingen

Die Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GöSF) will auf dem Schützenplatz einen Skate-Park anlegen. Auf einer 950 Quadratmeter großen Fläche sollen Rampen und andere Anlagen gebaut werden. Die GöSF reagiert damit auch auf eine Online-Petition.

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Quelle: Steiner

Göttingen. Im Frühjahr hatten sich engagierte Skateboarder aus Göttingen öffentlich für ihre Sportart stark gemacht. Ihre Online-Petition „Skatepark für Göttingen“ unterstützten bis jetzt 1673 Besucher der Internet-Seite mit ihrem Klick. Das vorhandene Angebot in der Stadt sei spärlich, beklagt der Initiator Jan Kliewer. Eine moderne Rollsportanlage könne das Sportstätten-Portfolio der Studentenstadt bereichern.

Davon ist auch GöSF-Chef Alexander Frey überzeugt. Skateboards und Inliner seien voll im Trend – „und das ununterbrochen seit 25 Jahren“, erklärte Frey am Dienstag im städtischen Sportausschuss. Ein offener Skate-Park biete dafür den freien Raum ohne Vereinszugehörigkeit. In anderen Städten wie Kassel, Hildesheim und Hannover gebe es solche Parks schon lange.

Auch einen aus ihrer Sicht geeigneten Platz hat die GöSF bereits gefunden: die L-förmige Grünfläche an der Westseite vor dem Haupteingang der Sparkassen-Arena. Die Fläche zwischen Halle und Leine sei ideal für eine Skater-Anlage: von der Innenstadt und anderen Wohngebieten gut erreichbar und ohne Wohnbebauung direkt in der Nähe, dessen Bewohner durch Lärm gestört werden könnten.

Außerdem sei das Gelände nicht völlig unbeobachtet, weil durch die Sparkassen-Arena fast immer Personal und damit ein Ansprechpartner in der Nähe sei. Ein etwa 275 Quadratmeter großer Teil der Anlage könne als „Multifeld“, beispielsweise für temporäre Gastronomie oder andere zusätzliche Nutzungen, hergerichtet werden, sagte Frey.

In einem Gesamtkonzept könne ein Skate-Park die Bedeutung der Arena als zentralen Ort für Schulsport, Sportevents und Breitensport noch erweitern. Die Kosten für die neue, in Beton ausgeführte Anlage, die auch für Wettbewerbe geeignet sein solle, könne die GöSF tragen, erklärt Frey. Wie teuer es wird und wie die Anlage konkret aussehen soll, sei allerdings noch offen. Im Sportausschuss am Dienstag stieß das Projekt durchgängig auf Zustimmung.

Von Ulrich Schubert und Matthias Heinzel

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