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GöVB bestrafen Schwarzfahrer bald härter

Ab August 60 Euro GöVB bestrafen Schwarzfahrer bald härter

Wer im Bus ohne gültigen Fahrschein erwischt wird, muss demnächst 60 statt 40 Euro bezahlen. Voraussichtlich ab dem 1. August führen die Göttinger Verkehrsbetriebe (GöVB) die neue Regelung ein und setzen damit eine Verordnung des Bundes um.

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Quelle: Pförtner

Göttingen. Die GöVB begrüßten die Umstellung, sagt deren Sprecherin Stephanie Gallinat-Mecke. Schließlich sei die letzte Erhöhung bereits vor mehr als zwölf Jahren vollzogen worden. Zumal der wirtschaftliche Schaden, der von Schwarzfahrern angerichtet werde, für die GöVB enorm sei. Er liege geschätzt bei 120 000 bis 150 000 Euro im Jahr. Die Schwarzfahrerquote ist bei den GöVB nach eigenen Angaben seit Jahren relativ konstant. Demnach fahren geschätzt 0,5 bis ein Prozent der Busnutzer ohne gültigen Fahrausweis, mehr als 100 000 pro Jahr.

Um die Fahrgäste auf die Änderung hinzuweisen, werden „die bereits jetzt ausgehängten Hinweise in den Bussen von uns entsprechend angepasst“, erklärt Gallinat-Mecke. Zudem wollten die GöVB die Kunden über die eigene Internetseite und Facebook informieren. Das werde voraussichtlich in den Sommerferien umgesetzt. Mehr Kontrolleure werden nach Angaben von Gallinat-Mecke ab August nicht eingesetzt.

Es bleibe bei den regelmäßigen Kontrollen, die üblicherweise fast täglich von Zweierteams vorgenommen werden. Wird dabei jemand ohne gültigen Fahrschein angetroffen, muss er ein sogenanntes erhöhtes Beförderungsentgeld bezahlen – also die Summe, die bald auf 60 Euro erhöht wird. Die Kontrolleure bekämen im Übrigen keine Provision, wenn sie einen Schwarzfahrer erwischen, betont die GöVB-Sprecherin.

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