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GöVB bringt Gäste des offenen Heiligabends Göttingen nach Hause

Auf Sonderfahrt GöVB bringt Gäste des offenen Heiligabends Göttingen nach Hause

„Wir müssen nicht unbedingt bei unseren Familien sein“, antwortet Ralf Heideck auf die Frage, warum er für die Tageblatt-Weihnachtshilfe „Keiner soll einsam sein“ seinen Heiligabend opfert. Als ihm die Doppelbödigkeit seiner Antwort auffällt, muss er lachen.

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Jens Grischke, Ralf Heideck und Hartwig Fethke tauschen an Heiligabend ihren Wohnzimmersessel gegen den Fahrersitz (von links).

Quelle: Vetter

Göttingen. „Nicht etwa wegen unserer Frauen, sondern weil unsere Kinder schon groß sind.“ Er und seine Kollegen Jens Grischke und Hartwig Fethke sorgen dafür, dass die Besucher des offenen Heiligabends sicher nach Hause kommen – obwohl der reguläre Busverkehr an diesem Tag um 18.30 Uhr eingestellt wird.

„Manche Fahrgäste kennen einen schon, und viele zeigen ihre Dankbarkeit. Da freut man sich“, sagt Fethke, der schon zum vierten Mal dabei ist. „Welche Haltestellen wir anfahren sollen, können uns unsere Fahrgäste einfach sagen“, erklärt er. Das ist doch mal ein Wort. Die drei Busse der GöVB starten um 19.15 Uhr vor der Stadthalle.

Der Weg dorthin lohnt sich natürlich auch: Offizieller Einlass ist um 15.30 Uhr, dann können die Gäste bei Kaffee und Kuchen miteinander ins Gespräch kommen und wenig später einer kurzen Weihnachtsandacht lauschen. Natürlich gehört zu einem gelungenen Heiligabend auch Musik. Die kommt aus dem Flügel von Klaus Faber, der die Veranstaltung schon seit etlichen Jahren instrumental begleitet.

Nach dem Abendessen kommen noch zwei Gäste: Zum einen – natürlich – der Weihnachtsmann mit Geschenken für Kinder, zum anderen der nicht weniger sehnlich erwartete Andy Clapp, der Zauberei mit Humor verbindet.

Personen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht fähig sind, den Bus zu nutzen, können sich für eine Abholung mit dem Taxi registrieren lassen. Kontakt: Benjamin Wolff, Telefon: 05 51 / 90 12 06.
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