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Goethe-Institut kauft ehemalige Voigtschule in Göttingen

Bauausschuss stimmt Verkauf zu Goethe-Institut kauft ehemalige Voigtschule in Göttingen

Der Bauausschuss des Rates hat den Weg für den Verkauf des ehemaligen Gebäudes der Voigtschule an der Bürgerstraße an das Goethe-Institut frei gemacht. Einstimmig nahm das Gremium am Donnerstag einen entsprechenden Verwaltungsvorschlag an.

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Die Voigtschule

Quelle: Vetter/Archiv

Göttingen. Einmütig positiv werteten die Politiker das mit der Kaufabsicht verbundene Bekenntnis des Instituts für den Standort Göttingen. Das Goethe-Institut sei eine „tolle Einrichtung, die uns gut steht“,  sagte der Ausschussvorsitzende Christian Henze (SPD). Er sei froh über die Nachnutzung des Schulgebäudes, dessen Verkauf seit Jahren diskutiert wird. Auch Hans-Otto Arnold (CDU) zeigte sich erleichtert. Vor allem weil durch diese Nachnutzung die Standortdebatte für das Städtische Museum vom Tisch sei. Felicitas Oldenburg (FDP) mahnte, dass nun für das sanierungsbedürftige Fritjof-Nansen-Haus an der Merkelstraße, das das Goethe-Institut noch bis Ende 2016 von der Stadt angemietet hat, „ernsthaft“ ein Verkauf erwogen wird.

Pirat Meinhart Ramaswamy, der „inhaltlich“ dem Verkauf zustimmte, kritisierte aber das von der Verwaltung durchgezogene „Hoppla-Hopp-Verfahren“, bei dem innerhalb weniger Tage eine Entscheidung herbeigeführt werden soll. Das sei weder transparent noch demokratisch. In der Einladung zu dem von Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) für Ende Februar anberaumten Treffen der Fraktionsspitzen sei der Verkauf des Hauses nicht erwähnt gewesen. Daher hätten die Piraten – wie die Linken – nicht daran teilgenommen. Bei dem Treffen hatten sich die drei großen Parteien für den Verkauf ausgesprochen.

Nach der nicht-öffentlichen Beschlussvorlage liegt der Kaufpreis für das ehemalige Schulgebäude bei 400 000 Euro. Der Verkaufswert des denkmalgeschützten Gebäudes gehe gegen Null, sagte Ulrich Holefleisch (Grüne) und verteidigte den niedrigen Preis. „Keiner will eine Schule haben“, argumentierte er.

Das Goethe-Institut will das Gebäude für seine Verwaltung und Unterrichtsveranstaltungen nutzen. Die große Aula soll auch externen Kulturveranstaltungen zur Verfügung stehen.

Am Montag ist der Verkauf Thema im Verwaltungsausschuss. Abschließend entscheidet der Rat am kommenden Freitag.

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