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Goethe-Institut will ehemalige Voigtschule in Göttingen kaufen

„Neustart“ Goethe-Institut will ehemalige Voigtschule in Göttingen kaufen

Wende in der Diskussion um die Zukunft des ehemaligen Gebäudes der Voigtschule: Das Goethe-Institut will das Haus an der Bürgerstraße kaufen und dort einziehen. Das teilten die Stadt Göttingen und die Bildungseinrichtung am Freitag in einer Presseerklärung mit.

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Goethe-Institut will ehemalige Voigtschule in Göttingen kaufen.

Quelle: Vetter

Göttingen.  Damit dürften auch Überlegungen, das Städtische Museum in der ehemaligen Voigtschule unterzubringen, vom Tisch sein. Zum anvisierten Kaufpreis wollten sich beide Parteien nicht äußern.

„Wir wollen moderner und jünger werden“, erklärte die Leiterin des Goethe-Instituts, Ulrike Hofmann, auf Anfrage die Pläne. Der jetzige Standort an der Merkelstraße „entspricht nicht mehr unseren Ansprüchen“. Die alte Villa sei „stark renovierungsbedürftig“, das Gebäude an der Bürgerstraße viel besser geeignet für den Bildungsbetrieb. „Das ist eine Schule, und genau die brauchen wir“, sagte Hofmann.

Das Insitut will das ehemalige Schulgebäude renovieren lassen und in eigener Regie führen. Dort sollen künftig aber nicht nur internationale Studierende Deutsch lernen. „Wir wollen auch kulturellen Initiativen ein Dach bieten“, betonte Hofmann.Angedacht sei ein Ort kultureller Verständigung, der einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll. So sollen Aula und andere Räume im neuen Goethe-Institut künftig zum „Bürger-Zentrum“ werden.

Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) begrüßte die Initiative des Instituts. Das sei „eine hervorragende Möglichkeit, um den Standort Göttingen des Goethe-Instituts auf lange Sicht zu sichern“. Ziel sei es, dass der Rat der Stadt bereits im März über den Kauf entscheidet. Auch das Goethe-Institut sei an einer noch in diesem Jahr beginnenden Umsetzung des Projekts interessiert, betonte Hofmann.

Parallel dazu sucht das Goethe-Institut auch ein neues Gästehaus für seine Studierenden. Konkretes könne sie noch nicht sagen, aber Verhandlungen dazu liefen bereits, sagte Hofmann.

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