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„Es wird laut“

Baubeginn für das Kunstquartier „Es wird laut“

Die Bauarbeiten für das Kunstquartier (Kuqua) an der Düsteren Straße beginnen in der Woche nach Ostern. Das hat die Stadtverwaltung in der ersten Sitzung des Unterausschusses für das Sanierungsgebiet „Südliche Innenstadt“ am Dienstagabend mitgeteilt.

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Abriss des Wohnhauses Düstere Straße 2. Hier plant der Schweizer Architekt Peter Zumthor den Bau eines Verlagshauses.

Quelle: MS

Göttingen. Mitte der 13. Kalenderwoche werde die Baustelle in der Düsteren Straße eingerichtet, danach würden die Bohrpfähle gesetzt, erklärte Göttingens Baudezernent Thomas Dienberg. In der ersten Phase werde die Stadtarchäologie den Baugrund untersuchen. Parallel dazu werde die Giebelwand des Gebäudes Düstere Straße 8 saniert, die nach der Fertigstellung des neuen Gebäudes nicht mehr zugänglich sei.

Bei den Bauarbeiten in der engen Innenstadt ließen sich Lärmbelästigungen nicht vermeiden: „Es wird laut“, erwartet Dienberg. In allen Phasen sei allerdings eine Bürgerbeteiligung gewährleistet, versicherte die Stadtverwaltung.

Zweites großes Thema im Unterausschuss: die Pläne der Stadt für Sanierung und Umbau des Otfried-Müller-Hauses, Heimat des Jungen Theaters am Wochenmarktplatz. Der Eingangsbereich soll aufgewertet, die Anbindung zum Wochenmarkt verbessert werden. Unter anderem soll es dadurch möglich werden, Teile des Wochenmarktplatzes als Theater-Außenspielbereich zu nutzen, sofern der Platz nicht anderweitig belegt ist.

Außerdem ist vorgesehen, die JT-Bühne nach hinten zu erweitern, um so mehr Bühnenplatz zu gewinnen.Das Projekt wird durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gefördert. Insgesamt sollen der Wochenmarkt erhalten, seine Randnutzungsmöglichkeiten allerdings erweitert werden.

Zu Beginn der ersten Sitzung wurde Sylvia Binkenstein (SPD) aus dem Göttinger Stadtrat zur Vorsitzenden des Unterausschusses für das Sanierungsgebiet „Südliche Innenstadt“ gewählt. Stellvertreterin ist Ratsfrau Carina Hermann (CDU). Stadtbaurat Dienberg bedauerte, dass trotz der großen Bedeutung der Themen für die Entwicklung der Innenstadt nur ein Zuhörer zu der öffentlichen Sitzung erschienen war.

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