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Schwarzkopfschafe in Grone: Jungvolk mit schwarzem Kopf

Grone Schwarzkopfschafe in Grone: Jungvolk mit schwarzem Kopf

Friedhelm Lutze und Renate Schmied aus Grone haben derzeit gut zu tun. Mehr als ein Dutzend Lämmer nebst zehn Mutterschafen bevölkern Stall und Weide. Vier der kleinen Schwarzkopfschafe mussten zudem mit der Flasche aufgezogen werden, „zu Anfang Tag und Nacht alle zwei bis drei Stunden“, erzählt Schmied.

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Durch die gelben Ohrmarken kann jedes Lamm aus der Lutzeschen Zucht seiner Mutter zugeordnet werden.

Quelle: Hinzmann

Grone. Viele Stunden verbringen der Schafzüchter und seine Lebensgefährtin auf dem Wochenendgrundstück mit zwei Hektar Weideland am Langen Rekesweg. Dort betreibt Lutze seit 30 Jahren unter dem Dach des Landesschafzuchtverbandes eine kleine Herdbuchzucht. Ausflüge an den Weidezaun sind bei Groner Familien sehr beliebt, „es kommen oft Kinder, um die Schafe anzusehen“, sagt der 66-Jährige.

Regelmäßig stellt er den männlichen Nachwuchs auf Verbandsausstellungen vor. Oft bringt er Auszeichnungen mit nach Hause. Auch in diesem Jahr hat er wieder einen aussichtsreichen Kandidaten. Stolz zeigt er auf den kleinen Bock, der zwischen seinen Artgenossen umherspringt. Lutze vermarktet in kleinem Rahmen auch das Fleisch seiner Tiere. Zu Ostern kommen seine Lämmer aber nicht auf den Tisch. „Sie müssen doch erst einmal leben“, sagt Schmied. „Nach einem Sommer auf der Weide schmeckt auch das Fleisch viel besser“, beendet Lutze energisch die Diskussion zum Thema Osterlamm.

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