Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 11 ° Regen

Navigation:
Grüne fordern „Runden Tisch“

Debatte um gute Kitas Grüne fordern „Runden Tisch“

Mehr Qualität bei der Kita-Betreuung sowie niedrige und damit sozialverträgliche Elternbeiträge fordern die Göttinger Grünen. Um das zu erreichen, schlagen sie jetzt einen „Runden Tisch“ vor. Damit reagieren sie auch auf den Vorstoß der Göttinger CDU, Kita-Gebühren abzuschaffen.

Voriger Artikel
Erster Hindernislauf auf Wurmberg
Nächster Artikel
„Eine superschöne Sache für die Stadt“

Symbolbild

Quelle: dpa

Göttingen. „Eine gute Kinderbetreuungsinfrastruktur ist zu wichtig, um gute Vorschläge auf dem Altar von Wahlkampfplänkeleien zu opfern”, kommentierte am Wochenende die Grüne-Ratsfrau und Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, Regina Meyer, den Vorschlag ihrer Fraktion sowie vorangegangene Vorstöße von CDU- und SPD-Politikern auf Landes- und kommunaler Ebene. Erst am Donnerstag hatte sich die Rats-CDU im Fachausschuss dafür ausgesprochen, die Kita-Gebühren für Eltern in Göttingen mittelfristig abzuschaffen. Die Landes-SPD wolle Kita-Besuche stufenweise beitragsfrei stellen, die Landes-CDU poche auf mehr Qualität, so die Grünen.

Grundsätzlich sei es richtig, auch in Kitas „Kinderbetreuung als Bildungsmaßnahme mehr und mehr öffentlich zu finanzieren“, ergänzte Susanne Stobbe (Grüne). Ein Kita-Besuch dürfe nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig sein. Aber auch Herausforderungen wie „Integration, Fachkräftemangel in Kitas und Radikalisierungstendenzen“ müssten angepackt werden. Zugleich müssten Krippen, Ganztagsschulen und Horte bedarfsgerecht ausgebaut werden.

Vor diesem Hintergrund nütze es niemandem, gute Vorschläge vor kommenden Wahlen zu zerreden. Auf kommunaler Ebene „sollten wir an einem Strang ziehen“, so Meyer. Ein „Runder Tisch“ als gemeinsames Diskussionsforum sollte mit Fraktionsmitgliedern und externen Fachleuten besetzt werden.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Bilder der Woche vom 16. bis 22. September 2017