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Händel und Pegida

Wochenendkolumne Händel und Pegida

Was für eine Woche, welch schöne Nachrichten und Geschichten. Zum Beispiel: Pegida. Pappköppe einig gegen intelligente Detail-Akenntnis.

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Christoph Oppermann

Quelle: GT

War'n Versuch wert. Die Pegida-Leitung zerlegt sich gerade selbst, und der jämmerliche Rest der Truppe teilt sich noch einmal. Zum Niederknien schön dieses Schauspiel. Ein paar rassistische Äußerungen auf Facebook, ein unlustiges "Führer"-Imitat an derselben Stelle, dazu noch ein gespenstischer Auftritt in einer Talkshow, und schon scheint das Schreckgespenst, das die Republik wochenlang beschäftigt und ratlos hinterlassen hat, allmählich zu Staub zu zerfallen. Diese Halbwertzeit kennen wir sonst nur aus dem vermeintlichen "Sommerloch", wenn "Nessie" wieder einmal aufgetaucht sein soll.

Aber was passiert mit dem Osten, wenn der Osten mit sich selbst nicht mehr einig ist? Wieviel Pegida vertragen Dräsdn und Leipzsch? Bange Fragen. Schon scheint der "Iwan" auch die Hand nach Neufünfland, dem Beitrittsgebiet auszustrecken. Aus dem Riesenreich am Ural ist als Kritik an der deutschen Einheit zu hören, dass es anders als auf der Krim nicht einmal ein Referendum gegeben haben soll. Haben wir vor 25 Jahren wohl irgendwie vergessen. Leicht nachzuholen. Dann aber auf beiden Seiten der Elbe. Wird ein interessantes Ergebnis, das für einigen Händel sorgt.

Apropos Händel, und jetzt bitte Beifall für diese schwungvolle Überleitung: Der freie Vorverkauf für die gleichnamigen Festspiele in Göttingen startet am Montag, 9 Uhr, in der Geschäftsstelle des Tagesblattes an der Jüdenstraße. Ohne Zank und Zwietracht und Vorurteile, dafür mit dem Festspiel-Chef Tobias Wolff, der für alle Frage rund um die Event-Serie zur Verfügung steht. Termine und weitere Informationen gibt es unter www.haendel-festspiele.de.

 

Von Christoph Oppermann

Sie erreichen den Autor unter c.oppermann@goettinger-tageblatt.de.

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