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Göttingen: Marihuana verkauft und dann 300 Euro geraubt

Alibi von Freundin Göttingen: Marihuana verkauft und dann 300 Euro geraubt

Im Prozess gegen einen 35-Jährigen, der am 15. Oktober 2014 einem jungen Auszubildenden Marihuana verkauft und ihm dann 300 Euro geraubt haben soll, gibt es seit Mittwoch ein Alibi für den Angeklagten. Seine neue Freundin sagte aus, am Tattag zur fraglichen Zeit mit ihm und den Kindern zu Abend gegessen und Geburtstag gefeiert zu haben.

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(Symbolbild)

Quelle: dpa

Göttingen/Wulften. Tatsächlich hat der Angeklagte am Tattag Geburtstag. Nach der Aussage des Beraubten soll er gegen 19 Uhr auf dem Bahnhof Wulften das Opfer mit einer Pistole bedroht haben.

Die 28-jährige Zeugin jedoch will an jenem Tag gerade das Abendessen aufgetischt haben („Immer pünktlich um 18.30 Uhr“), da sei der Sohn der Vermieter, also der Angeklagte, zu ihr gekommen.

Man habe gegessen, die Kinder hätten pünktlich Sandmännchen gesehen, und dann sei der 35-Jährige noch bis gegen 22 Uhr geblieben. Dass er Geburtstag hatte, habe sie erst an dem Abend erfahren. Man habe Sekt getrunken. Inzwischen sei man ein Paar.

Am Mittwoch wurde auch die Chefin des angeblich überfallenen Auszubildenden gehört, die bestätigte, dass dieser am Tag nach der Tat nicht zur Arbeit kam, am nächsten Tag auch nicht in der Berufschule war und sich geweigert hätte, eine Erklärung dafür abzugeben.

Nur der Mutter hatte er, von ihr zur Rede gestellt, die Geschichte von dem Raub als Grund genannt. Danach hatte die Mutter den Sohn zur Polizei geschleppt. Sie sollte gestern als Zeugin gehört werden, kam aber nicht.

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