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Stiegel soll ausgebaut werden

Von April bis Juli Stiegel soll ausgebaut werden

Der Ausbau der Straße Stiegel in Nikolausberg, der 2016 im Ortsrat für Aufregung gesorgt hat, läuft an. Am Mittwoch schrieb die Stadt den Auftrag aus. Die Arbeiten sollen vom 24. April bis 21. Juli erfolgen. „Göttingen hat unsere Bedenken berücksichtigt“, betont Ortsbürgermeisterin Karola Margraf (SPD).

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Ausgekreiselt
Quelle: PH/Archiv (Symbolbild)

Göttingen. 830 Kubikmeter Boden sind auszuheben, 240 Tonnen teerölhaltige Straßenbefestigung zu entfernen. Eine Baufirma muss auf einer Fläche von 700 Quadratmetern Asphalt aufbringen und auf 590 Quadratmetern Pflaster verlegen. Entsprechende Angebote können Firmen bis Donnerstag, 16. Februar, bei der Vergabestelle der Stadt einreichen. Das teilt der Fachdienst Straßen und Wasserbau mit. Nach Angaben der Verwaltung belaufen sich die Gesamtkosten auf 150.000 Euro, von denen die Anlieger 77.000 Euro tragen müssen.

„Ein Batzen Geld“, kommentiert Anlieger Joachim Herwig, der zwar keine Zufahrt zum Stiegel hat, dort aber mit einem großen Grundstück angrenzt. Der Landwirt zählt auch deshalb zu den Hauptbetroffenen, weil er von Frühjahr bis Herbst täglich mit seinen Fahrzeugen die Straße auf dem Weg zu den Feldern nutzt.

„Zeitweise wird der Stiegel komplett gesperrt sein“, hat Herwig von der Stadt erfahren. Seine Felder könne er in dieser Zeit nur über die Augustinerstraße erreichen. „Weil sie oft zugeparkt ist, wird die Stadt dort eventuell vorübergehend ein halbseitiges Halteverbot aussprechen“, sagt der Unternehmer.

Beruhigt ist der Bauer, dass die Stadt von ihren ursprünglichen Plänen abgekommen ist, den Stiegel als verkehrsberuhigten Bereich auszuweisen. Zu „lebensgefährlichen Situationen“ könne es auf der steilen Straße kommen, wenn dort Kinder mit dem Ball spielten, warnt er. Auch die Anwohner waren gegen einen solchen Ausbau, nicht zuletzt, weil sie dann statt 50 Prozent 70 bis 75 Prozent der Kosten hätten tragen müssen, ergänzt die Ortsbürgermeisterin.

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