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Gefälschte Sperrmüll-Ankündigung

Vermutlich Zusammenhang mit NPD-Demonstration in Göttingen Gefälschte Sperrmüll-Ankündigung

Ein an mehrere Haushalte in Göttingen verteilter Handzettel mit dem Aufruf am Sonnabend, 10. September, ab 8 Uhr Sperrmüll an die Straße zu stellen, ist gefälscht. Darauf weisen die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) hin.

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Der gefälschte Handzettel mit der Aufforderung, am Sonnabend Sperrmüll an die Straße zu stellen.

Quelle: r

Göttingen. Die Flyer waren am Dienstagabend in mehreren Stadtteilen aufgetaucht. Die mit dem Logo der GEB versehenen Zettel rufen dazu auf in den Stadtteilen Innenstadt, Nordstadt, Oststadt, Südstadt, Weststadt, Grone, Weende und Geismar Sperrmüll für eine "gesonderte Sperrmüllabholung" an die Straße zu stellen. Dieser Service der Stadt Göttingen sei kostenlos und erfordere keine vorherige Anmeldung, heißt es dort. "Die GEB führen selbstverständlich am Samstag keine stadtweite Abholung des Sperrmülls durch", kommentierte GEB-Sprecherin Maja Heindorf. Die Polizei sei informiert.

Die verteilten Flyer stehen vermutlich im Zusammenhang mit den angekündigten Gegenprotesten gegen eine für Sonnabend geplante NPD-Demo in Göttingen. In den vergangenen Tagen hatten Antifaschisten Plakaten geklebt und nach eigenen Angaben mehr als 8000 Anschreiben an Anwohner verteilt. Darin werden diese zur Unterstützung und Beteiligung an den Protesten aufgefordert.

"Sie haben vielleicht ein altes Sofa im Hausflur stehen? Stellen Sie es am 10. September früh morgens an die Straße. Wir können es gebrauchen um klarzustellen: Hier marschiert kein Neonazi durch", heißt es in dem Schreiben. Es gehe ihnen nicht um Gewalt, es gehe darum, "beherzt und mit Augenmaß alle jene Mittel zu ergreifen, die nötig sind, um den Neonazis eine klare Abfuhr zu erteilen".

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