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Rathaus-Sanierung wird teurer

Altes Rathaus: Entdeckte Schäden treiben Kosten nach oben Rathaus-Sanierung wird teurer

Die Sanierung des Alten Rathauses wird teurer als zunächst veranschlagt: Jetzt am Dach des historischen Gebäudes entdeckte Schäden treiben die Sanierungskosten des ersten Bauabschnitts von ursprünglich 950000 Euro um zusätzliche 470000 Euro nach oben.

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Zusätzliche Stahlträger sollen das Rathausdach stabilisieren. Die Arbeiten dazu sind "sehr aufwändig und teuer", sagte Fachdienstleiterin Dinah Epperlein.

Quelle: HW

Göttingen. Nach Auskunft von Dinah Epperlein, Leiterin des städtischen Fachdienst Hochbau, Klimaschutz und Energiebau, seien mit Beginn der Sanierung am Rathaus "deutlich höhere Schäden" an den Dachbalken zu Tage getreten, als ursprünglich gedacht. So seien diese in den drei westlich gelegenen Querdächern "sehr stark beschädigt", berichtete Epperlein dem Bauausschuss. Vor allem dort, wo die Balken aufliegen, seien die Balken stark geschädigt. Durch stete Nässe durch eindringenden Regen sind die Balken an den Enden verfault und dadurch stark beansprucht und verformt. Jetzt sollen sie restauriert und das Dach durch zusätzliche Stahlträger stabilisiert werden. Diese Arbeiten, so Epperlein, seien "sehr aufwändig und teuer".

Das benötigte Geld soll im Haushalt 2017 bereitgestellt werden. Über eine Verpflichtungsermächtigung dafür müssen noch in diesem Jahr Verwaltungsausschuss und Rat der Stadt entscheiden.

Ab Januar sollen die zusätzlichen Arbeiten beginnen. Ein genauer Zeitplan liegt noch nicht vor. Noch nicht geklärt sei, so Epperlein, ob und wie viele der darunter liegenden Ausstellungsräume während der Sanierung gesperrt werden müssen.

Die Sanierung des Rathauses hat im Juli begonnen. Sie umfasst Arbeiten an Mauerwerk und Dach sowie der Dachentwässerung  einschließlich Uhrenturm und Zinnenkranz. Unter anderem 730 Quadratmeter Dachfläche werden neu gedeckt, 76 Meter Dachrinnen erneuert, 1350 Meter desolate Fugen von Hand gereinigt und 1500 Meter Fugen neu verfugt. Hinzu kommen die Rekonstruktion von 4,5 Kubikmetern Naturstein, Wärmedämmung sowie die Restaurierung und Vergoldung der Turmkugel mit Wetterfahne. Der mit rund 500 000 Euro geschätzte zweite Sanierungsabschnitt für das südliche Dach, das rund 40 Prozent der gesamten Dachfläche ausmacht, ist laut Epperlein frühestens ab 2018 geplant. 

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