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Göttingen: Schlapeit-Beck fordert differenziertere Flüchtlingszuweisung

Ströme aufteilen Göttingen: Schlapeit-Beck fordert differenziertere Flüchtlingszuweisung

Die Stadt Göttingen ächzt jetzt schon unter der weiter steigenden Zahl ihr zugewiesener Flüchtlinge. Sozialdezernentin Dagmar Schlapeit-Beck fordert jetzt eine differenziertere Zuweisung als bisher.

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Quelle: Pförtner/Archiv (Symbolbild)

Göttingen. Danach sollten „Menschen mit einer positiven Bleibeprognose“ weiterhin den Gemeinden zugewiesen werden, erklärte Schlapeit-Beck im Sozialausschuss am Dienstag. Asylbewerber aus anderen Gegenden wie beispielsweise dem Westbalkan, für welche die Anerkennungsquoten bislang verschwindend gering geblieben seien, sollten hingegen in der Obhut der Bundesländer bleiben.

 
Oberstes Ziel der Stadt sei es, asylbedürftigen Menschen „ein möglichst friedfertiges und gelungenes Zusammenleben“, auch mit der Göttinger Bevölkerung, zu ermöglichen. Das solle so bald wie möglich im neuen Flüchtlingsheim auf den Zietenterrassen geboten werden können. Bereits zum 1. September könnten dort ein Drittel der vorgesehenen Plätze fertig sein, eine Woche später zwei Drittel. Ende September sollen alle Plätze zur Verfügung stehen, so Schlapeit-Beck weiter. Ins ehemalige IWF-Gebäude am Nonnenstieg sollen die ersten Flüchtlinge bereits Anfang Oktober einziehen können. Dort soll es auch einen eigenen Büroraum für die dortige Flüchtlings-Unterstützer-Initiative geben.

 
Für beide neue Göttinger Flüchtlingsheime sollen sogenannte Dialogforen geschaffen werden. Mitglieder darin sollen unter anderem sein Vertreter der lokalen Verwaltung, der Kirchen, der Betreiber und der Bewohner. Für das Heim Zietenterrassen kommen noch Vertreter des Ortsrats Geismar hinzu. Generell, erklärte Schlapeit-Beck, müsse darauf geachtet werden, dass die Foren nicht zu groß werden, um sie handlungsfähig zu halten.

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