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Göttingen - Stadt der Gymnasien und Gesamtschulen

Landesvergleich Göttingen - Stadt der Gymnasien und Gesamtschulen

Es ist die Hochburg der Gesamtschulen und Gymnasien im Land: In Göttingen wechseln viel mehr Kinder nach der Grundschule auf ein Gymnasium oder auf eine Gesamtschule als in anderen niedersächsischen Regionen. Haupt- und Realschule spielen hier im Gegensatz zum Landestrend kaum eine Rolle.

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In Göttingen besuchen im Gegensatz zum Landestrend deutlich weniger Schüler Haupt- und Realschulen.

Quelle: dpa

Göttingen. Nach jüngsten Angaben des Kultusministeriums sind zu Beginn des laufenden Schuljahres 2014/15 landesweit 42,4 Prozent der Grundschulabgänger an ein Gymnasium gegangen – in Göttingen 57,4 Prozent. Auf eine Integrierte Gesamtschule wechselten landesweit 15,2 Prozent – in Göttingen 31,3. 15,8 Prozent der niedersächsischen Schüler besuchen eine Realschule – in Göttingen beträgt der Realschulanteil 4,5 Prozent.

Die Werte für Hauptschulen: 4,7 Prozent im Landesdurchschnitt, 1,9 in Göttingen. Dabei bleibt außer Acht, dass es in Göttingen nach  wie vor weit mehr Bewerber an den Gesamtschulen gab, viele aber mangels Platz an eine andere weiterführende Schule verwiesen werden mussten. Oberschulen sind in Niedersachsen mit 21,2 Prozent dabei. In Göttingen gibt es die katholische Oberschule Bonifatiusschule II – ihr Anteil beträgt laut Stadtverwaltung vier Prozent.

Unberücksichtigt bleiben in dieser Statistik die weiterführenden Schulen des Landkreises und die Privatschulen. Allerdings sind unter den Fünftklässlern an den Göttinger Schulen auch sehr viele Kinder aus den Umlandgemeinden.
Stadt und Landkreis haben vor allem auf die hohe Nachfrage nach Gesamtschulen reagiert: Die städtische Realschule und die beiden Hauptschulen laufen aus und werden geschlossen. Im Sommer startet in Weende Göttingens dritte Integrierte Gesamtschule.

Test vor der Einschulung

So weit sind die Kleinen im Kindergartenalter noch lange nicht, trotzdem müssen sie sich schon jetzt auf die Schule einlassen. Kinder, die im nächsten Jahr – also 2016 – eingeschult werden, müssen nämlich schon in diesem Frühjahr angemeldet und vor allem getestet werden. Darauf weist die Stadt Göttingen hin. Bei der Anmeldung wird auch überprüft, wie gut sie Deutsch sprechen können. Gibt es Nachholbedarf, können und sollen sie bis zur Einschulung im Sommer 2016 gezielt gefördert werden, um ohne Sprachbarriere durchstarten zu können. In der Regel passiert das mit geschulten Pädagogen in ihren Kindergärten.

Wie viele Kinder im nächsten Jahr und in diesem Sommer an Göttinger Grundschulen eingeschult werden, kann die Stadtverwaltung noch nicht sagen. Sie fragt diese Daten im Mai ab. Sie geht aber davon aus, dass es ähnlich viele sein werden wie im laufenden Schuljahr 2014/15. Das waren ohne Schulkindergärten 907 und damit mehr als in den Vorjahren. 2013 gab es in Göttingen 836 Erstklässler, 2012 860.  

Im Sommer 2016 sind Kinder schulpflichtig, die zwischen dem 1. Oktober 2015 und 30. September 2016 das sechste Lebensjahr vollenden. Angemeldet werden müssen sie am 4. und 5. Mai in der Grundschule ihres Bezirkes.  Dazu werden die Eltern von den Schulen angeschrieben.    

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