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Göttingen Tourismus gibt Chronik zum Jubiläum heraus

125 Jahre Tourismusgeschichte Göttingen Tourismus gibt Chronik zum Jubiläum heraus

Der Verein Göttingen Tourismus feiert in diesem Jahr sein 125-jähriges Bestehen.  Aus diesem Anlass ist eine Chronik in einer Auflage von 1300 Exemplaren erschienen. Erhältlich ist das quadratische Büchlein ausschließlich in der Tourist-Info im Alten Rathaus, dem heutigen Sitz des Vereins.

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Links: Touristoffice Ende der 50er-Jahre am Bahnhof. Rechts: Stadtführerinnen in gesponsertem Kostüm.

Quelle: Städt. Museum, Bruno Schmidt

Göttingen. Die Chronik fasst auf unterhaltsame Weise 125 Jahre Göttinger Tourismusgeschichte auf gut 70 Seiten zusammen. Die Historikerin Dr. Sylvia Möhle hat die Anfänge des „Vereins zur Hebung des Fremdenverkehrs“ zusammengetragen und geht in weiteren Kapiteln bis zum heutigen Verein Göttingen Tourismus ein. Nach fast drei Jahrzehnten erfolgreicher Arbeit, so ist der Chronik zu entnehmen, spricht der Göttinger Fremdenverkehrsverein 1929 in einem „Kleinen Führer durch Göttingen und Umgebung“ davon, dass sich alljährlich „ein gewaltiger, ständig anschwellender Fremdenstrom“ über die Stadt im Süden der Provinz Hannover ergieße. Immerhin ist als Ziel bei Vereinsgründung ja auch in der Satzung verankert worden, „die Vorzüge Göttingens zu verbreiten...“. Daran hat sich bis heute nichts geändert, allenfalls die Methoden haben sich in den vergangenen 125 Jahren geändert.

In einem Grußwort lobt etwa Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD): Göttingen Tourismus „agiert zeitgemäß und arbeitet unermüdlich, kooperativ und anerkannt im Dienste seiner Kundinnen und Kunden aus aller Welt“. Über die Herausforderungen und Chancen des Tourismus in Göttingen  geht Angelika Daamen, Geschäftsführerin von Göttingen Tourismus, in der Chronik ein. Sie spannt dabei den Bogen von den damaligen Aktivitäten zur Hebung des Fremdenverkehrs zum modernen Stadtmarketing.

1890 erschien zum Beispiel die erste Ausgabe des „Göttinger Fremdenführers“. Heute wirbt Göttingen Tourismus verstärkt in sozialen Netzwerken und im Internet, dessen Bedeutung laut Daamen „stetig zunimmt“. Werbemittel im Wandel der Zeit kommen in der Chronik ebenso vor, wie die Entwicklung bei den Stadtführungen oder die verschiedenen Standorte der Tourist-Info in der Stadt.

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

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