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Göttingen beim Mülltrennen vorn

Abfallbilanz 2015 Göttingen beim Mülltrennen vorn

Die Göttinger produzieren nach wie vor vergleichsweise wenig Müll. Zugleich trennen sie ordentlich und schicken überdurchschnittlich viel Abfall in die Wiederverwertung. Zu diesem Ergebnis kommen die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) in ihrer Abfallbilanz für 2015.

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Großer Andrang beim letzten Warentauschtag in Göttingen.

Quelle: Heller

Göttingen. Umgerechnet 141 Kilogramm Müll hat jeder Göttinger im vergangenen Jahr als sogenannten häuslichen Abfall in seine graue Tonne geschmissen und damit in die endgültige Beseitigung gegeben. Bundesweit kamen auf jeden Einwohner 162 Kilogramm Müll – also 21 Kilogramm mehr.

Weitere Details aus der Abfallbilanz:

❱ 24 Kilogramm Leichtverpackung je Einwohner – der Bundesdurchschnitt beträgt 33 Kilogramm. Rottkord vermutet, dass die Göttinger wenige Fremdstoffe in die gelben Säcke werfen.
❱ Papier (69 Kilogramm), Glas (22 Kilogramm) und Bioabfall/Strauchschnitt (127 Kilogramm) liegen weitgehend im Bundesdurchschnitt.
❱ Die Altpapiermenge (insgesamt 9000 Tonnen) geht zurück - „es gibt immer weniger schwere Versandhauskataloge“, vermutet Rottkord.
❱ Dafür haben die GEB mehr Textilien und Schuhe gesammelt 727 Tonnen – eine Folge ihrer inzwischen flächendeckend aufgestellten Sammelbehälter.

Bei den sogenannten „Abfällen zur Verwertung“ hingegen ist es anders herum: Über Glascontainer, Papierbehälter, Komposttonne, gelbe Säcke, Recyclinghof und Kompostwerk haben die Göttinger je Einwohner 304 Kilogramm Abfall zurück in den Energie- und Verwertungskreislauf geführt. Bundesdurchschnitt: 269 Kilogramm.

Bei Sperrmüll liegt Göttingen mit 27 Kilogramm nahezu im Trend. „Das ist spitze und wir können den Göttingern wirklich danken, dass sie so sauber trennen und wertvolle Stoffe in die Verwertung bringen“, lobte Franz Rottkord, Leiter der GEB-Abfallwirtschaft.

Tauschen statt kaufen

Göttingen. Auch mit ihrem jährlichen Warentauschtag setzen die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) auf Wiederverwertung und Nachhaltigkeit: Zum 21. Mal können Besucher der Aktion am Sonnabend, 11. Juni, gebrauchte Waren abgeben, tauschen oder einfach mitnehmen ohne Geld zu bezahlen. Der vierstündige Warentauschtag 2016 beginnt um 10 Uhr auf dem Recyclinghof der GEB, Rudolf-Wissel-Straße 5. Gemeinsam mit der „Neue Arbeit – Brockensammlung“ wollen die GEB nach eigenen Angaben zeigen, dass nicht jedes ausgediente Objekt im Müll landen muss. Im vergangenen Jahr wurden mehr als fünf Tonnen Ware getauscht – unter anderem Drucker, Bücher, Schallplatten, Spielzeug und Bekleidung. us

136 346 Tonnen Abfall aller Art (Siedlungsabfälle) haben die Entsorgungsbetriebe im vergangenen Jahr gesammelt und entsorgt. Den größten Anteil mit etwa 70000 Tonnen machen dabei schwere mineralische Bauabfälle (50 850t) auf der Bauschuttdeponie der Stadt und weitere Bau- und Abbruchabfälle (19 688 t) aus. An zweiter Stelle folgen schon mit 39 850 Tonnen Abfälle zur Verwertung. Häusliche Abfälle zur Beseitigung (graue Tonne) liegen mit 18 465 Tonnen fast abgeschlagen.

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