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Göttingen ehrt Juleica-Inhaber im Alten Rathaus

Jugendarbeit Göttingen ehrt Juleica-Inhaber im Alten Rathaus

Sie betreuen Jugendgruppen in Sportvereinen, bei der Feuerwehr, den Pfadfindern oder bei einem anderen Mitgliedsverband des Stadtjugendringes Göttingen: die Inhaber der Jugendleitercard (Juleica). Jetzt sind die 160 ehrenamtlichen Jugendleiter im Alten Rathaus für ihr Engagement geehrt worden.

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Quelle: SPF

Göttingen. Etwa 20000 Jugendliche sind in den 29 Mitgliedsverbänden des Stadtjugendringes organisiert. Viele von ihnen werden auf Jugendfreizeiten oder in der alltäglichen Vereinsarbeit von Trägern der Juleica, die eigens dafür eine kleine Ausbildung sowie einen Erste-Hilfe-Kurs ablegen mussten, betreut – Jugendarbeit von Jugendlichen für Jugendliche.

Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) hob genau das hervor: „Wir wollen in der Jugendarbeit keine Berufsjugendlichen, die Jugendarbeit sollte von Jugendlichen selbst gestaltet werden.“ In seiner eigenen Kindheit sei das noch anders gewesen, so Köhler. „Da war die Jugendarbeit von Erwachsenen geprägt.“ Außerdem wies Köhler auf die immense Bedeutung des Ehrenamtes hin. „Ohne das wäre in dieser Stadt Vieles nicht möglich.“

Eine ganz andere Rechnung machte Dominic Warzok, zweiter Ortsjugendvorsitzender der DLRG, augenzwinkernd auf: „Zum Glück müsst ihr nicht bezahlt werden.“ Wenn man die knapp 160 Jugendleiter, die im Schnitt 290 Stunden Arbeit pro Jahr leisten, nach dem Mindestlohn bezahlen würde, wären das fast 400000 Euro. Dieses Geld spare die Stadt durch die Ehrenamtlichen. bk

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