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Göttingen investiert 125000 Euro

Erneuerung der Spiel- und Bolzplätze Göttingen investiert 125000 Euro

Einen neuen Spielturm mit Rutsche erhält der Göttinger Spielplatz Papenberg, eine neue Kombispielanlage der Spielplatz Friedrich-Ebert-Straße. Auf acht Spielplätzen investiert die Stadt in diesem Jahr 125000 Euro. Zusätzliche 67000 Euro kostet die Sanierung des Spielplatzes Pfalz-Grona-Park.

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Spielplatz an der Friedrich-Ebert-Straße

Quelle: AIB

Göttingen. „119 städtische Spiel- und Bolzplätze gibt es in Göttingen“, berichtet Detlef Johannson, Sprecher der Göttinger Stadtverwaltung. Zu den diesjährigen Erneuerungsmaßnahmen gehöre der Rutschenturm für den Spielplatz Kiessee-Carree und das Kletterspielgerät des Spielplatzes Asternweg. Beim Spielplatz Grete-Henry-Straße gestalte die Stadt den Sandspielbereich neu.

„Für den Spielplatz Adolf-Sievert-Straße schaffen wir eine Bank-Tisch-Kombination an“, sagt Johannson. Der Bolzplatz Esebeck und der Grüngürtel Holtensen/Holtenser Berg erhielten Fußballtore. Teilweise saniere die Verwaltung die Spielplätze Am Thie in Roringen sowie Am Anger in Elliehausen.

Ein großes Projekt, das im vergangenen Jahr begonnen worden sei, so Johannson, sei die Sanierung und Umgestaltung des Spielplatzes Pfalz-Grona-Park. Die 67000 Euro teure Umgestaltung sei in der letzten Juliwoche abgeschlossen worden.

In die Planungen seien Kinder des Viertels sowie andere Anwohner einbezogen worden. Demnach wurde ein neuer Sandspielbereich angelegt. Eine Kletter-Rutsch-Kombination und eine Seilbahn gehören außerdem zu den neuen Attraktionen. Das Bürgerforum Hagenberg errichtete zudem ein Baumhaus.

Bereits Ende 2016 hat die Stadt auf einem Teil des Außengeländes des städtischen Kinderhauses Lohmühle einen Ersatz für den damals geschlossenen Spielplatz am Nikolaikirchhof geschaffen.

Er hatte wegen des Neubaus des Galeriegebäudes im Kunstquartier weichen müssen. „Die Kinder nehmen den neuen Spielplatz, der in Abstimmung mit ihnen und ihren Eltern gestaltet wurde, gut an“, sagt Johannson.

Im 1300 Quadratmeter großen Innenhof des Kunstquartiers werde es ebenfalls Spielmöglichkeiten für Kinder geben, kündigt der Verwaltungssprecher an. Vier Landschaftsplanungsbüros hätten auf Bitten der Stadtverwaltung Entwürfe eingereicht. Dazu hätten Bürger während eines Workshops und per Onlinekommentierung ihre Meinung abgegeben. Eine Jury habe die überarbeiteten Entwürfe bewertet. Über eine Empfehlung werde der Bauausschuss des Rates nach der Sommerpause – voraussichtlich am Donnerstag, 10. August, – beraten.

„Ein Spielplatz wird voraussichtlich 2018 auf einer Teilfläche des Parkplatzes der Universität Göttingen an der Paulinerkirche entstehen“, kündigt Johannson an. Die Entwurfs- und Detailplanung dafür erfolge bis Ende 2017.

"Über diesen Spielplatz wird seit dem Jahr 2000 diskutiert“, berichtet Romas Bielke von der Pressestelle der Universität. Nun werde er in Kooperation von Hochschule und Stadtverwaltung am Papendiek geschaffen. Im hinteren Bereich blieben 13 Parkplätze erhalten. Der Entwurf, der im Mai im Bauauschuss diskutiert worden sei, stamme vom Büro Lohaus und Carl aus Hannover.

„Auf elf der insgesamt 119 städtischen Spielplätzen steht in den kommenden Jahren eine Generalinstandsetzung an“, berichtet Johannson. Auf weiteren 23 Spielplätzen müssten kaputte Spielgeräte ausgetauscht werden.

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